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Sämtliche Fakten zum Thema Schlaganfall

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die wichtigsten Warnsignale
  2. Mit diesen Tipps senken Sie Ihr Schlaganfallrisiko
  3. Stille Schlaganfälle verschlechtern Gedächtnis
  4. Spiegel-Therapie: Dieses Verfahren lindert Nervenschmerzen und Lähmung

Wenn jemand einen Schlaganfall erleidet, gibt es keine Zeit zu verlieren.

Die Behandlung des am häufigsten auftretenden ischämischen Schlaganfalls wirkt im Allgemeinen nur effektiv, wenn sie innerhalb vondrei Stunden nach den ersten Symptomen erfolgt.

Menschliches Gehirn - Grafik© Elvira Gerecht – Fotolia

Schnelle Hilfe ist nötig!

Ein ischämischer Schlaganfall tritt auf, wenn ein Blutgerinnsel oder eine verstopfte Arterie die Blutversorgung eines Teiles des Gehirns unterbindet.

Ein Schlaganfall kann darüber hinaus auftreten, wenn ein Blutgefäß im Gehirn reißt (hämorrhargischer Schlaganfall, Hirnblutung).

Nach einer Studie der amerikanischen Behörde für Gesundheitsschutz und Vorbeugung (Center for Disease Control und Prevention) erkennen die meisten Amerikaner zumindest einige Anzeichen eines Schlaganfalls.

Lediglich 17 Prozent der Befragten kannten alle Symptome. Diese Personen gaben an, dass sie sofort den Notarzt rufen würden, wenn jemand in ihrer Umgebung einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erleiden würde.

Die wichtigsten Warnsignale

  • Verwirrung oder Probleme beim Sprechen oder Verstehen
  • Taubheit oder Schwäche im Gesicht, an den Armen oder Beinen, besonders dann, wenn nur eine Körperhälfte betroffen ist
  • Probleme beim Sehen mit einem oder mit beiden Augen
  • Probleme beim Gehen, Schwindel, Gleichgewichts- oder Koordinierungsstörungen
  • starke Kopfschmerzen ohne ersichtlichen Grund

Klarheit kann die sogenannte FAST-Regel schaffen, die Gesicht (Face), Arme (Arms), Sprache (Speech) und Zeit (Time) umfasst. Dazu bitten Sie den Betroffenen als erstes, zu lächeln. Achten Sie darauf, ob dies mit beiden Mundwinkeln passiert.

Als nächstes muss er die Arme nach vorn strecken und die Handflächen nach oben drehen. Er muss einen einfachen Satz nachsprechen, hierbei darf die Sprache nicht verwaschen klingen.

Treten bei diesen Tests Probleme auf, rufen Sie sofort und ohne Verzögerung den Notarzt.

Wählen Sie die Notrufnummer 112, auch wenn jemand nur eines dieser Symptome aufweist. Die betroffene Person weiß unter Umständen nicht, was mit ihr passiert, oder ist nicht in der Lage, selbst Hilfe zu holen.

Risikofaktoren

Die US-amerikanische Herzgesellschaft stellte vor einigen Jahren Ratschläge zur Lebensführung auf, mit denen Sie Ihr Risiko für Schlaganfälle senken.

Im Juli 2013 untersuchten Forscher der Universität von Atlanta (USA) anhand der Daten von 22.000 Probanden die Effektivität dieser Maßnahmen für das Fachblatt Stroke. Danach ist es das Allerwichtigste, erhöhte Blutdruckwerte zu behandeln.

Allein dadurch sinkt Ihr Schlaganfallrisiko um bis zu 60 Prozent. Einen deutlichen Einfluss hat auch das Rauchen:

Wer seit mindestens einem Jahr die Finger von Zigaretten lässt, senkt sein Risiko um 40 Prozent. Genauso gut schützt ein gut eingestellter Blutzucker.

Statistisch nicht nachweisen ließ sich dagegen, dass auch die anderen vier Empfehlungen tatsächlich vor einem Schlaganfall schützen: Gesunde Ernährung, Bewegung, Normalgewicht und niedriger Cholesterinspiegel.

Um Ihr Schlaganfallrisiko zu senken, sollten Sie also vor allem hohe Blutdruck- und Blutzuckerwerte behandeln lassen sowie das Rauchen einstellen.

Auch die anderen vier Ratschläge sollten Sie nicht außer Acht lasen, da Sie sich mit ihnen auch vor anderen Krankheiten schützen.

Rauchen© pixabay.com © markusspiske (CC0 Public Domain)

Mit diesen Tipps senken Sie Ihr Schlaganfallrisiko

Ein Schlaganfall ist kein unabwendbares Schicksal: Mit einer entsprechenden Lebensführung können Sie den meisten Ursachen wirksam vorbeugen.

  • Schon ein bisschen Bewegung senkt Ihr Schlaganfallrisiko: Bewegung ist die wichtigste und wirksamste Maßnahme, mit der Sie einem Schlaganfall vorbeugen. Nur wenige Schritte pro Tag haben bereits eine schützende Wirkung. Wenn Sie pro Woche durch Bewegung rund 500 kcal Energie zusätzlich verbrennen, erzielen Sie bereits einen messbaren Schutzeffekt: das bedeutet ungefähr 1 km Gehstrecke pro Tag. Das optimale Verhältnis von Aufwand zu Wirkung erreichen Sie mit etwa zwei Stunden Bewegung pro Woche (dreimal 40 Minuten). Der volle Schutzeffekt liegt bei rund einer halben Stunde Joggen oder Walking täglich (3,5 Stunden pro Woche) oder 5,5 Stunden Spazierengehen pro Woche.
  • Vermindern Sie Übergewicht: Übergewicht ist direkt mit dem Schlaganfallrisiko verbunden. Wenn Ihr Körpergewicht erhöht ist, steigt Ihr Schlaganfallrisiko durchschnittlich auf etwa das Doppelte gegenüber dem für Sie idealen Körpergewicht. Ausgehend vom Idealzustand (BMI ca. 21 bis 22) steigt das Schlaganfallrisiko pro Anstieg des Körpergewichts um eine BMI-Einheit um 6 Prozent.
  • Halten Sie Ihren Blutdruck unter Kontrolle: Lassen Sie Ihren Blutdruck regelmäßig beim Arzt oder in der Apotheke messen. Günstig ist es, wenn Ihre Werte nicht über 130/80 mmHg liegen. Über die für Ihre Altersgruppe und Ihr Geschlecht idealen Werte sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Allein ein gut eingestellter Blutdruck (wenn nötig mit Medikamenten) senkt das Schlaganfallrisiko um bis zu 60 Prozent. Allein durch regelmäßige und angemessene Bewegung lässt sich der Blutdruck um ein beträchtliches Maß verringern lässt.
  • Achten Sie auf Ihre Cholesterinwerte: Dauerhaft erhöhte Cholesterinwerte begünstigen die Entwicklung von krankhaften Veränderungen der Blutgefäße. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Durch eine gesundheitsfördernde Ernährung beeinflussen Sie Ihre Blutfettwerte positiv.
  • Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig untersuchen: Wichtige Details über Ihr persönliches Schlaganfallrisiko liefert die Untersuchung des Augenhintergrunds, also der Netzhaut mit Sehnerv und Blutgefäßen. Die Netzhaut ist die einzige Körperstelle, an der ein Arzt den Zustand Ihrer Gefäße von außen inspizieren kann. Ihr Augenarzt kann hier bereits kleine Veränderungen entdecken, die Rückschlüsse auf Ihr gesamtes Blutgefäßsystem zulassen. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt und Ihrer Krankenkasse, ob die Kosten übernommen werden. Als Eigenleistung müssen Sie für die Untersuchung 20 bis 30 Euro hinblättern.
  • Verzichten Sie auf das Rauchen: Raucher haben ein doppelt so hohes Schlaganfallrisiko wie Nichtraucher. Die gute Nachricht: Dieses Risiko sinkt unmittelbar nach Ihrer letzten Zigarette. Nach etwa zehn Jahren entspricht das Risiko eines Ex-Rauchers dem eines lebenslangen Nichtrauchers.
  • Vorsicht bei Alkohol: Schon ein halber Liter Bier (20 Gramm Alkohol) oder ein Viertelliter Wein pro Tag erhöhen Ihr Schlaganfallrisiko erheblich. Bis vor Kurzem glaubte man, dass Alkohol in geringen Mengen genossen die Blutgefäße sogar schützen würde. Diese Einschätzungen kann nach neuesten Untersuchung nicht mehr aufrechterhalten werden. Das gilt auch für den sagenumwobenen Rotwein. Es empfiehlt sich ein sehr zurückhaltender Umgang mit Alkohol.
  • Genießen Sie regelmäßig Kaffee: Eine bis drei Tassen Kaffee (auch koffeinfrei) pro Tag schützen davor, einen Schlaganfall zu erleiden. Auf diese vorbeugende Wirkung von mäßigem Kaffeekonsum weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer aktuellen von italienischen Forschern veröffentlichten Analyse hin. Demnach ist Kaffeekonsum nicht mit einem höheren Risiko für einen Schlaganfall verbunden, wie oft vermutet wurde.
  • Ernähren Sie sich gesund (mediterran): Genießen Sie die traditionelle Kost der Mittelmeerländer, eine einfache Maßnahme, mit der Sie Ihr Schlaganfallrisiko verringern können. Setzen Sie auf diese frischen und abwechslungsreichen Lebensmittel: Gemüse / Salate, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Brot / Nudeln / Reis, Kartoffeln, Fisch und Meeresfrüchte, Joghurt / Käse, wichtigste Fettquelle: Olivenöl. Essen Sie nur zweimal pro Woche Fleisch oder Eier.

Trinken kann vor erneutem Schlaganfall schützen

Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist wichtig für alle Körperfunktionen – pauschal gesagt sollten Sie zwei Liter pro Tag trinken. Hierzu gehören neben Wasser auch ungesüßte Früchtetees.

Wissenschaftler der Universität Münster haben nun herausgefunden, dass Vieltrinker sich selbst einen Schutz vor Schlaganfällen schaffen – vor allem dann, wenn sie bereits einen Schlag erlitten haben.

Die Forscher hatten eine Untersuchung mit über 450 Patienten durchgeführt, die gerade einen Schlaganfall hinter sich hatten. Zwei Jahre lang wurden die Betroffenen dann beobachtet – eigentlich aus einem ganz anderen Grund, als um die Trinkmenge festzuhalten.

Vielmehr ging es darum, herauszufinden, wie zwei Medikamente miteinander reagierten. Die beiden Präparate sollten verhindern, dass es erneut zur Verklumpung von Blutplättchen kommt.

Für diese Untersuchung bekamen die Patienten die Aufgabe, einen so genannten Trinkkalender zu führen und jedes Getränk genau aufzuschreiben. Nahmen sie 100 Milliliter Flüssigkeit zu sich, konnten sie auf ihrem Kalender ein Kästchen abstreichen. Kaffee, aber auch Alkohol zählten nur halb so viel.

Bei der Auswertung teilten die Wissenschaftler die Patienten in zwei Gruppen ein. Die einen hatten über zwei Liter pro Tag getrunken, die anderen deutlich weniger.

Nun wurden die Rückfallquoten in den beiden Gruppen verglichen. Dabei zeigte sich, dass in der Gruppe der Vieltrinker die Rückfallquote um über 25 Prozent niedriger war.

Bei den Vieltrinkern kam es zudem deutlich seltener zur Verklumpung der Blutplättchen.

Diese Verklumpungen spielen eine große Rolle bei der Schlaganfall-Entstehung. Denn lösen sich verklumpte Blutplättchen, so genannte Plaques, und gelangen in die Hirngefäße, verschließen diese – es kommt zu einem Schlaganfall.

Die Forscher gehen sogar davon aus, dass eine ausreichend hohe Trinkmenge nicht nur zur Vermeidung von Folge-Schlaganfällen führt, sondern auch einen ersten Schlaganfall verhindern kann.

Sie raten bereits jungen Menschen dazu, sich anzugewöhnen, möglichst viel zu trinken. Denn im Alter nimmt das Durstgefühl ab. Besteht eine Gewohnheit, genügend zu trinken, schon seit vielen Jahren, bleibt diese dagegen häufig auch im Alter erhalten.

So umgehen Sie die typische Alterserscheinung, deutlich zu wenig Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Aber Vorsicht: Leiden Sie unter Herzschwäche oder Nierenproblemen, sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen, wie groß Ihre tägliche Trinkmenge sein darf.

Stille Schlaganfälle verschlechtern Gedächtnis

Wussten Sie, dass Vergesslichkeit im Alter nicht selten Folge eines Schlaganfalls ist? Jeder vierte Mensch über 60 Jahre erleidet einen unbemerkten Hirnschlag, der sich gravierend auf die Gedächtnisleistung auswirken kann.

Denn diese Schlaganfälle verursachen das Entstehen toter Gehirnzellen. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden, als sie sich eigentlich mit dem Schrumpfen des Hippocampus befassen wollten. Hierbei handelt es sich um die Gehirnregion, die für Ihre Erinnerungen zuständig ist.

Die Wissenschaftler hatten über 650 Menschen, die alle über 60 Jahre alt waren, gründlich untersucht.

Per MRT, also Magnetresonanztherapie, wurden Bilder von den Gehirnen der Teilnehmer angefertigt. Zudem musste sich jeder verschiedenen Tests unterziehen. Untersucht wurde das Erinnerungsvermögen.

Die Wissenschaftler führten zudem Sprachtests durch und hielten fest, wie gut die beteiligten Studienteilnehmer Informationen verarbeiten konnten.

Zu Beginn der Studie, das war eine Teilnahmevoraussetzung, litt keiner der Beteiligten unter Demenz. Allerdings hatten über 170 von ihnen, also über ein Viertel, schon so genannte stille Schlaganfälle erlitten.

Hierunter versteht man Schlaganfälle, die unbemerkt von statten gehen, bei denen das Gehirn aber dennoch geschädigt wird.

Es sterben in den betroffenen Gehirnbereichen Gehirnzellen ab – dies hat aber keine deutlichen Auswirkungen auf das tägliche Leben, es kommt also zum Beispiel nicht zu Sprachausfällen oder Lähmungserscheinungen.

Die Betroffenen schnitten durchgehend schlechter bei den Gedächtnistests ab als diejenigen, die bisher von den stillen Schlaganfällen verschont geblieben waren.

Erstaunlicherweise war die Größe des Hippocampus, also des Erinnerungszentrums“ im Gehirn, hierfür nicht ausschlaggebend. Menschen mit größerem Hippocampus, die schon einen stillen Schlaganfall hinter sich hatten, hatten ein schlechteres Erinnerungsvermögen als Menschen mit einem kleinen Hippocampus, die aber bisher von stillen Schlaganfällen verschont geblieben waren.

Die Forscher weisen darauf hin, dass es wichtig ist, neue Präventionsmaßnahmen für diese stillen Schlaganfälle zu entwickeln.

Aber sie verweisen auch darauf, dass Ärzte bedenken sollten, dass nicht alle Gedächtnisschwächen gleich auf Demenzerkrankungen zurückzuführen sind und nicht in jedem Fall von nachlassender Gedächtnisleistung sofort der Verdacht Alzheimer oder Demenz“ geäußert werden sollte.

Spiegel-Therapie: Dieses Verfahren lindert Nervenschmerzen und Lähmung

Schmerzen und Lähmungen an Armen oder Beinen – z. B. als Folgen eines Schlaganfalls oder durch schlecht verheilte Knochenbrüche – können die Patienten im Alltag schwer behindern.

Auch nach Amputationen an den Gliedmaßen treten oft so genannte „Phantomschmerzen“ auf, die scheinbar von dem nicht mehr vorhandenen Körperteil ausstrahlen. Bei diesen direkt vom Nervensystem ausgehenden (neurologischen) Schmerzen setzt sich die Spiegel-Therapie in den letzten Jahren immer mehr durch.

Die Spiegel-Therapie wird erfolgreich angewendet bei:

  • Lähmungen und Schmerzen nach einem Schlaganfall
  • Phantomschmerzen nach Amputationen
  • übermäßigem Schmerzempfinden (Allodynie)
  • Morbus Sudeck (chronische Schmerzen z. B. nach einem Armbruch oder einer Sehnenentzündung)
  • Bewegungseinschränkungen nach handchirurgischen Eingriffen
  • Multipler Sklerose

Während der Therapie wird die erkrankte Extremität hinter einem Spiegel verborgen, so dass Sie nur die gesunde Extremität und deren Spiegelbild sehen. Nun bewegen Sie unter Anleitung des Therapeuten die gesunde Extremität, z. B. müssen Patienten Metallstifte in ein Lochbrett stecken.

Durch den Blick in den Spiegel gewinnen Sie den Eindruck, dass sich – neben dem gesunden – auch der hinter dem Spiegel verborgene gelähmte Arm oder das amputierte Bein bewegt.

Und diese optische Täuschung ist das Entscheidende. Denn das Gehirn erhält die Illusion, dass sich die erkrankte Extremität plötzlich wieder fehlerfrei bewegen lässt.

Die Therapie setzt Umbauprozesse im Gehirn in Gang

Diese Illusion setzt z. B. im Gehirn von Schlaganfall-Patienten Umbauprozesse in Gang, durch die die Aufgaben der geschädigten Regionen auf andere Nervenzentren übertragen werden.

Auch nach einer Amputation erhält das Gehirn dank der Spiegel-Therapie den Eindruck, dass sich die amputierte Extremität bewegt.

Daraufhin hört es auf, Nervensignale, die sich seit der Amputation geändert hatten, als Phantomschmerzen zu interpretieren. Dass diese verblüffende Therapiemethode tatsächlich erfolgreich ist, zeigen mittlerweile auch erste kleinere Studien.

So wurden an der Berliner Charité im Jahr 2009 insgesamt 25 Schlaganfall-Patienten mit Armlähmungen über sechs Wochen täglich 30 Minuten lang mit der Spiegel-Therapie behandelt.

Die Mediziner beobachteten, dass die Patienten anschließend ihre therapierten Arme um durchschnittlich 25 % besser bewegen konnten als neun weitere Patienten, die lediglich eine normale physiotherapeutische Behandlung erhalten hatten.

Erste Erfolge stellen sich nach sechs Wochen ein

Durchgeführt wird die Spiegel-Therapie von Physio- oder Ergotherapeuten. Eine Sitzung kostet etwa 20 Euro, die bei ärztlicher Verordnung in der Regel von den Krankenkassen übernommen werden.

Nach einer Einführung durch den Therapeuten können Sie die Behandlung anschließend auch zu Hause weiterführen. Dazu benötigen Sie lediglich einen speziellen Spiegel (Kosten ca. 140 Euro).

Beim Training ist vor allem Durchhaltevermögen gefragt: Denn eine Linderung der Beschwerden wird meist erst nach sechs Wochen beobachtet, wobei eine Sitzung zwischen 10 und 20 Minuten dauert und an mindestens fünf Tagen pro Woche abgehalten werden sollte.

Je früher Sie mit der Behandlung nach einer Amputation oder einem Schlaganfall beginnen, umso besser sind die Erfolgsaussichten.

Um eine Spiegel-Therapie durchführen zu können, sollten die Patienten in der Lage sein, etwa 20 Minuten ruhig zu sitzen. Wichtig ist auch, dass Ihre Sehstärke noch ausreicht, um das Spiegelbild beobachten zu können.

Von solchen Ausnahmen abgesehen, ist die Spiegel-Therapie eine sinnvolle Alternative in der Behandlung von Schmerzen und Lähmungen, die zudem preiswert und einfach in der Durchführung ist.

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