Parkinson: Forschung
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Wissenschaftler arbeiten weiterhin am Parkinson-Puzzle. Zu den Gebieten, auf denen gegenwärtig geforscht wird, gehört unter anderem:
Knacken der Protein-Sequenz – Vor fast 100 Jahren wurden verklumpte Protein-Strukturen, die so genannten Lewy-Körperchen in bestimmten Gehirnzellen von Parkison-Patienten entdeckt. Neuere Studien, bei der Familien mit erblich bedingter Parkinson-Krankheit untersucht wurden, habenein weiteres Puzzleteil entdeckt, das in Verbindung mit den Lewy-Körperchen steht: Alpha-Synuclein. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Protein.
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass überschüssiges oder abnormes Alpha-Synuclein in den Lewy-Körperchen eine Ursache bei vererbtem Parkinson sein kann. Allerdings kommen Familien mit erblich bedingtem Parkinson selten vor.
Bei anderen Familien hat sich gezeigt, dass der Abbau verschiedener Proteine – inklusive des Alpha-Synuclein – beeinträchtigt ist. Jetzt stellt sich die Frage, wie die Produktion von Alpha-Synuclein selektiv abgeschaltet oder der Abbau selektiv gefördert werden kann.
Neue genetische Wege – Eine jüngste Studie der Mayo Clinic untersuchte die Parkinson-Krankheit unter einem anderen Ansatz. Statt sich auf ein einzelnes Gen zu konzentrieren, das möglicherweise für diese Krankheit verantwortlich ist, untersuchten die Forscher große Ansammlungen (Cluster) von Genen und Auffälligkeiten innerhalb dieser Gene. Auf diese Weise wurden genetische Muster erstellt, wonach Menschen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Parkinson entwickeln. So lässt sich bestimmen, weshalb manche Menschen an Parkinson erkranken und andere nicht. Ebenso kann eine Aussage darüber getroffen werden, ab welchem Alter mit den ersten Parkinson-Symptomen zu rechnen ist.