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Parkinson: Beeinflussen Sie Risikofaktoren

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Parkinson-Krankheit

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Alter ist einer der Hauptrisikofaktoren für die Parkinson-Krankheit. Junge Erwachsene sind selten betroffen. Das Risiko nimmt mit dem Alter zu, sodass die Krankheit typischerweise zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr auftritt. Nach Angaben des Kompetenznetzes Parkinson liegt die Wahrscheinlichkeit, die Parkinson-Krankheit zu bekommen, bei den über 65-Jährigen bei etwa 1%. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Eine familiäre Vorbelastung erhöht ebenfalls das Risiko. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht im mittleren Erwachsenenalter, andauernder Kontakt zu Herbiziden und Pestiziden, Leben in ländlicher Umgebung sowie der übermäßige oder ausschließliche Genuss von Brunnenwasser.


Auf der anderen Seite haben Wissenschaftler Folgendes herausgefunden: Männer, die sich während der mittleren Lebensjahre körperlich bewegen, reduzieren ihr Risiko, in der Zukunft an Parkinson zu erkranken. Auch Kaffeekonsum scheint eine Schutzwirkung zu haben. Ein reduziertes Risiko wurde auch bei den Menschen festgestellt, die in der Vergangenheit geraucht haben. Eine vor kurzem veröffentliche Studie kommt zu dem Ergebnis, dass auch das Cholesterin senkende Mittel Simvastin (z. B. Zocor®) das Risiko senken kann.

Das wesentliche Kennzeichen der Parkinson-Krankheit ist der langsam fortschreitende Verlust der Kontrolle über die Bewegungen. Die Krankheitssymptome werden möglicherweise jedoch erst dann sichtbar, wenn der Dopamin-Spiegel zwischen 60% bis 80% unter dem normalen Niveau liegt. Die frühen Symptome können deshalb unspezifisch sein, wie zum Beispiel eine eingeschränkte Bewegung der Arme beim Laufen, eine leise und murmelnde Stimme oder verlangsamte Bewegungen.

Zu den weiteren Anzeichen und Symptomen, die auftreten können und zunehmend stärker werden, gehören: Zittern der Hand – besonders dann, wenn die betreffende Person gestresst ist –, ein langsamer oder schlurfender Gang, eine gebückte Haltung, ein torkelnder, unsicherer Gang sowie Gleichgewichtsstörungen.

Darüber hinaus können Muskelsteifheit in den Gelenken und im Nacken, Schluckschwierigkeiten, Bewegungsarmut und ein Rückgang der Mimik sowie Denk- und Gedächtnisstörungen hinzukommen.

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