Migräne: Pestwurz-Präparate
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Schon einige Jahre lang wird die Pestwurz als pflanzliches Präparat gegen Migräne eingesetzt, aber erst jetzt wissen wir, dass dieses Mittel nicht nur in Einzelfällen Wirkung zeigt. Wissenschaftler des Albert Einstein College in New York veröffentlichten eine Studie, für die sie 202 Migränepatienten untersucht hatten. Sie erhielten zweimal täglich 75 mg Pestwurz. Dies verursachte einen Rückgang der Migräneanfälle auf die Hälfte – in gerade einmal vier Monaten. Bei den Patienten in einer ebenso großen Kontrollgruppe, die ein Scheinmedikament erhielten, verringerte sich die Anzahl der Anfälle nur um ein Viertel.
Die Wissenschaftler, die die Studie durchführten, wollen die Pestwurz nicht als „Allheilmittel“ gegen Migräne verstanden wissen. Das ist mehr als logisch – gerade bei Migräne hilft nicht jedem Menschen das Gleiche. Dennoch lohnt sich für Sie ein Versuch, wenn Sie unter Migräne leiden.
Wenn Sie Pestwurz einmal ausprobieren möchten, achten Sie darauf, dass das Präparat keine Pyrrolizidin-Alkaloide enthält – sie sind Teile der Pestwurz, die giftig wirken können.
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