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Beeindruckend: 50 Prozent weniger Kopfschmerzattacken dank Mutterkraut

Im Gegensatz zu den meisten schulmedizinischen Medikamenten sind pflanzliche Präparate fast immer nur in ihren Herstellerländern bekannt. Doch wenn Sie regelmäßig von Migräne geplagt werden, kann sich ein Blick über den Zaun durchaus lohnen. Denn in Großbritannien, Frankreich oder der Schweiz wird seit langem eine Pflanze dagegen eingesetzt, die bei uns nahezu unbekannt ist: das Mutterkraut (Chrysanthemum parthenium).

Mutterkraut ist vor allem zur Langzeitvorbeugung geeignet

Bei der Behandlung von Migräne fährt Ihr Arzt immer zweigleisig: In der Akutbehandlung geht es darum, die Schmerzattacken zu lindern. Dazu stehen z. B. Schmerzmittel, so genannte Ergotamine und Triptane, zur Verfügung. Fast wichtiger ist jedoch die vorbeugende Behandlung, in der es darum geht, die Neigung zu diesen schmerzhaften Attacken zu verringern und ihre Häufigkeit oder Intensität zu reduzieren. Und genau hier können Sie Mutterkraut als Alternative oder Ergänzung zu den herkömmlichen Therapieverfahren einsetzen.

So wirkt Mutterkraut gegen Migräne

Mutterkraut wirkt gleich dreifach gegen Migräne und kann daher die Häufigkeit der Kopfschmerzattacken um bis zu 50 % senken.

Diese Therapieverfahren senken die Neigung zu Migräne-Attacken:

Ausdauersport

Entspannungsverfahren (z. B. Yoga, progressive Muskelentspannung)

Einnahme von Vitalstoffen (z. B. Magnesium, Vitamin B2)

Akupunktur

synthetische Medikamente (Beta-Blocker, Flunarizin, Antidepressiva)

Übrigens werden auch aus dem Mutterkornpilz Migräne-Medikamente hergestellt (Ergotamine). Die Namensähnlichkeit und dasselbe Einsatzgebiet sorgen gelegentlich für Verwechslungen.

Doppelte Wirkung: Die Schmerzattacken sind seltener und weniger heftig

An der Universität Essen wurde im Jahr 2005 die Wirksamkeit eines Mutterkraut-Extraktes untersucht: 170 Migräne-Patienten nahmen vier Monate lang täglich etwa 20 mg des Extraktes ein. Nach dieser Zeit ging die Anzahl der schweren Migräne-Attacken um etwa die Hälfte zurück. In einer Kontrollgruppe, die nur ein Scheinmedikament (Placebo) erhalten hatte, betrug der Rückgang lediglich etwa 25 %.

Das Ergebnis deckt sich auch mit den Erfahrungen der Migräneklinik in Königstein. Dort erhalten Patienten ebenfalls Mutterkraut-Extrakte, und Ärzte berichten, dass nach einer Einnahmedauer von drei bis fünf Monaten etwa 50 % weniger Migräneattacken auftreten. Auch unangenehme Begleiterscheinungen während der Anfälle wie Übelkeit, Schwindel oder Erbrechen sind wesentlich seltener.

In der Klinik werden hauptsächlich schwere Fälle von Migräne behandelt. Und die dortigen überaus positiven Erfahrungen sollten für Sie als Patient Anlass genug sein, dieses viel versprechende pflanzliche Heilmittel einmal auszuprobieren. Alles, was Sie dazu wissen müssen, haben wir im Kasten oben für Sie zusammengestellt.

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