Migräne: Hinterfragen Sie kritisch
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GNL5356
Sie selber haben die Fähigkeit, bestimmte Umwelteinflüsse in den Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit zu rücken und andere konsequent auszublenden, wenn Sie sich konzentrieren. Unter normalen Umständen dürfte das kein Problem sein. Schwierig wird es aber, wenn die Schmerzen bei einem Migräne-Anfall so stark sind, dass Sie es nicht ohne weiteres schaffen, sich auf etwas anderes zu konzentrieren.
Ich möchte Ihnen hier einige Strategien vorstellen, mit denen nicht die Schmerzen Ihr Leben, sondern Sie Ihre Schmerzen beherrschen.
Führen Sie eine kritische Schmerz-Analyse durch. Bevor Sie gezielte Strategien anwenden, um Schmerzen zu reduzieren, ist es wichtig, dass Sie sie genau kennen lernen. Dabei können Ihnen folgende Fragen helfen:
Hat mich vor dem Beginn des Anfalls etwas stark beschäftigt oder belastet? (Hatten Sie zum Beispiel viel Stress?)
Wenn ja, was kann ich in solchen Situationen anders machen? (Wie können Sie sich zwischendurch immer wieder Luft schaffen, um auch in Stressperioden entspannen zu können?)
Wie kann ich solche Situationen vermeiden? Welche Möglichkeiten gibt es, Arbeit anders zu verteilen oder zu planen, dass Stress gar nicht erst entsteht?
Welche äußeren Faktoren tragen dazu bei, dass sich meine Schmerzen verschlimmern?
Wie kann ich diese Faktoren vermeiden?
Kann ich mich anders verhalten als bisher?
Wie kann ich mich verwöhnen, wenn die Schmerzen vorbei sind?
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