MenüMenü

Schalten Sie mit positiven Gedanken Ihre Schmerzen ab

Hämmernde Kopfschmerzen, begleitet oft von Sehstörungen und Übelkeit, machen vielen Menschen in regelmäßigen Abständen das Leben zur Qual. Wo Medikamente alleine nicht mehr helfen, empfehle ich meinen Patienten den Anti-Migräne-Mix aus Entspannung, Entlastung und Akupunktur.

Immer wieder begegnen mir Menschen, die zeitweise unter so starken Migräneanfällen leiden, dass sie überhaupt nicht mehr am normalen Alltagsleben teilnehmen können. Auch wenn mehr Frauen betroffen sind – und Migräne daher auch als „Frauenleiden“ wahrgenommen wird, begegnen mir immer mehr Männer, bei denen diese Kopfschmerzen auftreten. Sie haben Schwierigkeiten, ihre Kopfschmerzen richtig einzusortieren und sind dann meist überrascht, wenn ich ihnen mitteile, dass es sich nicht um „normale“ Schmerzen, sondern um einen Migräne-Anfall handelt.

Migränekopfschmerzen sind pochende und stechende Schmerzen, meistens im Schläfenbereich. Sie können sich auch vom Stirnbereich bis zu den Augen herunterziehen. Bei starken Migräneanfällen kann es zu Sehstörungen, Flimmern vor den Augen oder Übelkeit kommen. Da hilft dann nur noch hinlegen, absolute Ruhe, am besten in einem abgedunkelten Raum.

Stress manövriert Sie in die Mirgänefalle

Migräne entwickelt sich im Körper immer gleich. Zunächst tritt eine so genannteWarnphaseauf: Die Blutgefäße an der Schläfe verengen sich, dadurch entsteht eine Unterversorgung mit Sauerstoff. Dies kann zu den schon erwähnten Sehstörungen führen, aber auch zu Verwirrtheit, Verstimmungen oder Empfindungs- und Sprachstörungen. Die Blutgefäße versuchen gegenzusteuern und dehnen sich wieder aus, es kommt zu einer Überdehnung der Gefäße. Hierdurch und durch bestimmte biochemische Prozesse entstehen die Schmerzen, die auf eine Seite des Kopfes, auf beiden oder wechselweise auftreten können. Sie sind hämmernd und pulsierend, treten schlagartig auf und sind oft begleitet von Übelkeit, teilweise mit Erbrechen oder Licht- und Geruchsempfindlichkeit.

So genau wir mittlerweile wissen, wie ein Migräneanfall abläuft, so wenig wissen wir über seine Ursachen. Stresstritt immer mehr als Migräne-Auslöserin den Mittelpunkt der Migräneforschung. Welche Rolle er bei der Migräneentstehung spielt, ist nicht klar. Aber Stress fördert Migräne-Anfälle, sicherlich mit ein Grund, warum auch immer mehr Männer in den letzten Jahren unter solchen Anfällen leiden.

Ihre Gedanken regeln Ihre Schmerzen

Der erste Therapieansatz ist meistens ein medikamentöser. Die Gefahr, dass die Wirkung des Medikaments mit der Zeit nachlässt, Sie zu einem anderen Präparat greifen und so langsam in Richtung Dauerkopfschmerz und Dauermedikation rutschen, ist groß.

Der viel wirkungsvollere Schlüssel zur Bekämpfung einer Migräne liegt dagegen in Ihren Gedanken. Negative Gedanken gehen mit Schmerzen schnell eine Wechselwirkung ein: sie sind dafür verantwortlich, dass Sie Schmerzen stärker wahrnehmen. Schmerzen sind oft mit Angst verbunden. Durch diese Angst wird der Schmerz stärker, dementsprechend verstärken sich auch die negativen Gedanken und Gefühle – ein Teufelskreisbeginnt, der schwer zu durchbrechen ist. Daher sollten Sie so einen Teufelskreis gar nicht erst entstehen lassen.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten