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Homöopathie und Minzöl lindern Migräneattacken

Wenn es Sie erwischt hat und ein Migräneanfall droht, Sie lahmzulegen, sollten Sie unbedingt einmal einen Versuch mit einem homöopathischen Mittel starten. Lesen Sie die folgenden Mittelbilder aufmerksam durch und nehmen Sie dann das zu Ihren persönlichen Beschwerden am besten passende Mittel gleich zu Beginn des Migräne-Anfalls ein. Machen Sie sich dazu mit 5 Globuli der Potenz C30 eine Wasserauflösung und trinken Sie davon in viertelstündigen Abständen jeweils einen Schluck bis zum Eintritt einer Besserung.Die am häufigsten benötigten Migränemittel sind:

Belladonnapasst gut, wenn Sie plötzlich pulsierende Kopfschmerzen haben und Ihr Kopf dabei gerötet ist. Alle äußeren Reize verschlechtern die Schmerzen, nur ein Zurückbeugen des Kopf und Druck lindern ein wenig.

Coffea ist Ihr Mittel, wenn Ihre Kopfschmerzen stechend sind, Sie ein Hitzegefühl im Kopf haben und nicht schlafen können.

Iris versicolor hilft bei der typischen Wochenendmigräne mit Übelkeit und saurem Erbrechen als Folge von geistiger Überanstrengung in der Woche.

Nux vomica lindert Migräne, wenn sie durch Überreizung, zu wenig Schlaf oder übermäßigen Kaffee- oder Alkoholgenuss entstanden ist.

Sepiaist das Migräne-Mittel für Frauen in den Wechseljahren. Die Patientinnen sind gereizt und können die Anwesenheit ihrer Familienmitglieder nicht ertragen.

Falls Sie sich die Auswahl des richtigen Mittels nicht zutrauen, können Sie es auch mit Minzöl versuchen. Allerdings dürfen Sie das Öl nicht zusammen mit einem homöopathischen Arzneimitel anwenden, da es die Wirkung stören (antidotieren) würde. Die Forschungsgruppe Klostermedizin der Universität Würzburg haben die Wirkung von Minzöl bei Migräne genau untersucht. Es wirkt entkrampfend, schmerzlindernd und örtlich leicht betäubend. Ein paar Tropfen direkt auf Stirn und Schläfen eingerieben, haben laut Aussage der Forscher den gleichen Effekt wie das Schmerzmittel Paracetamol. Entsprechende Präparate (z. B. Euminz®, 10 ml ab 5 €; JHP® Röder, 10 ml ab 4 €; Retterspitz® Muskel- und Nervenöl, 20 ml ab 5 €) erhalten Sie in der Apotheke.

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Über den Autor Beate Rossbach

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Alte Kommentare
  • Gerdi Spengler schrieb am 29.08.2013, 13:24 Uhr

    Prägnant, kurz und bündig, endlich mal deutsch und verständlich im Sinn von "beim-Lesen-gleich-verstanden", Danke. So kann man sich rasch selber helfen und bekommt wirklich heil-bringende Ratschläge. Ohne Minz-öl geh ich nie auf Reisen. Bei 40° Hitze beim Segeltörn(6 Monate) war es mein Elixier, auch bei Wetterwechsel und Tiefdruck wache ich oft um 5 auf mit Übelkeit vor Migräneschmerz, gleich im Liegen Minzöl auf den Nacken(Hygienehandschuh überziehen, brennt später sonst in den Augen mörderisch)...2 Glas Wasser trinken. Nach 1/2 Stunde ist man wieder arbeitsfähig:-)- eine Tasse mit Kaffe und etwas frischem Zitronensaft hilft munter werden. Gerdi Spengler, 65.

  • Peter Scherk schrieb am 30.08.2013, 00:29 Uhr

    Sehr schön, daß Sie über naturheilkundliche Behandlung der Migräne schreiben... Was mir fehlt: Akupunktur, chines. Kräuterheilkunde, Gerson - diät.... Zuerst zum letzten Punkt: Dr. Gerson (1881 - 1959) heilte als erstes sich selber ( er litt seit seiner Kindheit an fast tgl. auftretenden schweren Migräneattacken) mit einer einfachen Idee: er aß nur noch Obst und Gemüse, da er festgestellt hatte, daß seine Migräneanfälle regelmäßig nach bestimmtem Essen auftraten. Eine andere Behandlung benötigte er zeitlebens nicht. Später heilte er damit jeden Migränekranken, der zu ihm kann und entwickelte die nach ihm benannte "Gerson - Diät", mit der er außerdem überaus große Erfolge bei der Behandlung von Tuberkulose (!), allen möglichen anderen chronischen Erkrankungen einschließlich rheumatoider Arthritis ec. hatte... und schließlich 30 Jahre lang mit den verschiedenen Krebserkrankungen, teils in fortgeschrittensten Stadien!.... zum Thema Akupunktur und chines. Medizin: die meisten Migränekranken profitieren außerordentlich davon, sowohl in der Reduktion der Frequenz als auch der Schmerzstärke. Noch etwas zum Thema Kopfschmerzen: Viele Migräniker haben keine reine Migräne, sondern einen Mischkopfschmerz, der nur zum Teil auf den in Ihrem Artikel erwähnten Mechanismus zurückzuführen ist. Sehr oft sind Blockierungen der oberen HWS-Gelenke durch Haltungsstörungen und unharmonische Bewegungsmuster mit im Spiel - therapeutisch kommen hier die Chirotherapie, Osteopathie einschließlich der Cranio-sacral-Methode und - zum Umlernen der ungünstigen Bewegungsmuster Methoden wie Yoga, Qi Gong und insbesondere Feldenkrais infrage. Schmerzen führen zu psychischer Anspannung, Muskelverspannnungen und so zur Schmerzverstärkung im Sinne eines "Teufelskreises". Die seelische Komponenten bei Bedarf mitzubehandeln, auch auf nicht klassische psychotherapeutische Weise, sondern mit körperorientierten Methoden der humanistischen Psychologie, ist sicher sinnvoll. Auch die Art der Arbeitsbelastung ( Zwangshaltungen, pc-Arbeit etc.) muß berücksichtigt werden wie andere Formen von Streß, familiäre und andere private Probleme etc. So, das reicht erstmal.... mit freundlichen Grüßen P. scherk