Kopfschmerzen: Vorbeugung
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Oft reicht es schon, wenn Sie einige Regeln beachten, um Ihre Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. So sollten Sie zum Beispiel Alkohol und Nikotin so weit wie möglich meiden. Behalten Sie auch am Wochenende Ihren gewohnten Schlaf-Wach-Rhythmus bei. Ganz wichtig ist auch frische Luft. Wenn Sie sich stundenlang in geschlossenen Räumen aufhalten, brauchen Sie sich nicht über Kopfschmerzen zu wundern. Aber auch eine schlechte (vornübergebeugte) Haltung oder die falsche Sitzgelegenheit können hartnäckige Kopfschmerzen auslösen. Gerade wenn Sie viel Zeit sitzend verbringen, sollten Sie daher häufiger Ihre Sitzposition überprüfen: Achten Sie darauf, mit geradem Rücken zu sitzen. Stehen Sie zwischendurch immer wieder einmal auf, lassen Sie den Blick umherschweifen und lockern Sie die Schulterpartie. Auch schlecht angepasste Brillen oder Kontaktlinsen können Kopfschmerzen verursachen. In diesem Fall schafft der Gang zum Augenarzt Abhilfe.
Wenig bekannt ist, dass auch die zu häufige Einnahme von Schmerzmitteln verantwortlich für andauernde Kopfschmerzen sein kann. Der Arzt spricht dann von einem Analgetika-induzierten Kopfschmerz (Analgetika = Schmerzmittel). Hier hilft meist nur ein regelrechter Entzug mit ärztlicher Hilfe.
Bei einer akuten Kopfschmerzattacke lohnt sich ein Griff in die Naturapotheke. Schmerzlindernd wirkt es, wenn Sie in die Schläfenpartie eine alkoholische Pfefferminzöllösung oder einige Tropfen reinen ätherischen Pfefferminz- oder Minzöls einmassieren. Zunächst werden Sie einen kühlenden Effekt spüren, der dann zu einer Schmerzlinderung führt.
Auch Extrakte aus der Weidenrinde mit dem Inhaltsstoff Salicin verscheuchen Kopfschmerzen. Sie sind in Tropfen- und Tablettenform erhältlich und gut magenverträglich. Bei solchen Präparaten handelt es sich um die „natürliche Variante“ der Acetylsalicylsäure (ASS). Ein wichtiger Unterschied zum synthetischen Präparat: Einem Herzinfarkt lässt sich mit Weidenrindenextrakt nicht vorbeugen.
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