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Kopfschmerzen: Spannungstyp

Zahlreiche Faktoren können Kopfschmerzen auslösen: Wetterwechsel, Wärme oder Kälte, Licht, Gerüche, Essen und Trinken, Stress und Probleme, zu viel oder zu wenig Schlaf, Jetlag, die „Tage vor den Tagen” und die „Tage” selbst, die Wechseljahre und vieles mehr. Die Redewendung: „Das macht mir Kopfschmerzen” ist oft berechtigt. Da jedoch unser Gehirn selbstnicht schmerzempfindlich ist, müssen die Schmerzen an irgendeiner anderen Stelle durch irgendetwas verursacht werden. Dafür gibt es eine Fülle von Möglichkeiten und deswegen für die Entstehung von „Spannungskopfschmerz” keine allgemein gültige Ursache.

So orientiert sich der Arzt zunächst am zeitlichen Verlauf und unterscheidet zwischen dem episodischen und dem chronischen Kopfschmerz vom Spannungstyp. Im Gegensatz zur Migräne ist beim Spannungskopfschmerz meist der ganze Kopf betroffen, der dumpfe Schmerz kann aber auch „wandern”. Bevorzugt tritt er an der Schläfe, der Stirn und am Halsansatz im Nacken auf. Oft ziehen die Beschwerden vom Nacken über den Hinterkopf bis zu Stirn und den Augen. Ebenfalls anders als bei Migräne pulsiert der Schmerz jedoch nicht, und Bewegung wie Spaziergänge oder Sport – möglichst an der frischen Luft – schaffen Erleichterung, nicht nur körperlich, sondern auch vom psychischen Empfinden her.

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