Karpaltunnelsyndrom: Sind Sie gefährdet?
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Ein Karpaltunnelsyndrom kann sich bei jedem entwickeln. Besonders häufig betroffen sind Frauen mittleren Alters. Auch Diabetiker, Übergewichtige oder Patienten mit rheumatoider Arthritis haben ein erhöhtes Risiko. Weitere Faktoren, die Ihr persönliches Risiko erhöhen, sind:
- Arthrose, bedingt durch knöcherne Sporne, die sich an den Knochen des Handgelenks bilden können und so den Karpaltunnel verengen
- Schilddrüsenfunktionsstörungen
- Hormonschwankungen, die durch eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre bedingt sind
- Einnahme von oralen Empfängnisverhütungsmitteln
- Schwellungen des Arms oder der Hand nach sportlichen Aktivitäten
- Erblich bedingter, verengter Handgelenkkanal
Ein Karpaltunnelsyndrom bildet sich vornehmlich bei Personen, die intensive Handarbeit betreiben, Gegenstände länger festhalten, vibrierende Werkzeuge benutzen oder Tätigkeiten verrichten, die kraftvolles und wiederholtes Zupacken oder Krümmen des Handgelenks erfordern. Die Bedienung einer Computermaus, Schreibmaschinenschreibenund wiederholte Bewegungen der Finger und des Handgelenks beim Zusammensetzen von Gegenständen können die Symptome eines Karpaltunnelsyndroms verschlimmern.