Ischias: Eine Nervenentzündung
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Ischiassyndrom - Eine Nervenentzündung, die Rückenschmerzen verursacht
In letzter Zeit haben Sie ständig Rückenschmerzen. Der brennende Schmerz strahlt bis ins Bein aus. Es fühlt sich an wie ein Kribbeln. Sie haben das Bedürfnis, sich hinzusetzen, um den Schmerz zu lindern. Aber Sitzen macht es noch schlimmer. Was kann die Schmerzen verursachen? Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine Nervenwurzel des Ischiasnervs eingeklemmt ist.
Der Ischiasnerv teilt sich im unteren Rückenbereich und verläuft dann beidseitig durch das Gesäß auf der Rückseite beider Beine. Der medizinische Fachbegriff für diese Nervenentzündung ist lumbosakrales Wurzelirritationssyndrom, landläufig bekannt als eingeklemmter Ischiasnerv.
Die Nervenentzündung kann viele Ursachen haben. Aber glücklicherweise können die Beschwerden oft innerhalb von wenigen Tagen bis zu einigen Monaten durch geeignete Behandlungsmethoden behoben werden.
Eine Operation ist meistens nicht erforderlich. Die Patienten bekommen in der Regel Schmerzmittel verordnet. Zur Therapie gehören auch Muskeldehnübungen, eine Gymnastik, die die Muskulatur stärkt sowie Maßnahmen zur Bewegungs- und Verhaltensänderung.
Der Ischiasnerv besteht aus einem Bündel von Nerven Der Ischiasnerv ist der größte Nerv des menschlichen Körpers. Er hat seinen Ursprung im Beckenbereich und setzt sich dort aus mehreren Rückennerven zusammen. Diese Nerven treten aus dem Rückenmarkskanal der Wirbelsäule aus.
Die Wirbelsäule besteht aus einzelnen Wirbelkörpern, zwischen denen die Bandscheiben liegen. Sie haben eine Pufferfunktion und sollen Druck und Stöße auf die Wirbelsäule dämpfen. Das Ischiassyndrom tritt dann auf, wenn eine dieser Nervenwurzeln, die den Ischiasnerv bilden, eingeklemmt wird oder sich entzündet.