Gehirn: Fit bis ins hohe Alter
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Der Alterungsprozess ist ein natürlicher biologischer Vorgang, dem alle Lebewesen unterworfen sind. Er beginnt beim Menschen um das 30. Lebensjahr herum. Warum wir altern, darüber gibt es verschiedene Hypothesen. Zum einen ist der Alterungsprozess des Organismus wahrscheinlich genetisch bestimmt und bereits in unserem Erbmaterial gespeichert. Zum anderen altert der Körper vermutlich, weil er im Laufe der Jahre immer mehr schädigende Substanzen anreichert, zum Beispiel Umwelt- und Nahrungsgifte oder endogene Gifte, z. B. durch Stress. Leider kann man das Altern nicht verhindern, wohl aber verlangsamen.
Welche Folgen hat nun der Alterungsprozess für unser Gehirn, und was kann man dagegen tun? Verändert sich das Gehirn im Alter? Mit zunehmendem Alter sterben immer mehr Hirnzellen in allen Teilen des Gehirns. Das bedeutet jedoch nicht, dass zwangsläufig auch die geistige Leistungsfähigkeit nachlässt. Viele ältere Menschen bleiben bis zum Ende ihres Lebens geistig fit. Entscheidend für die Hirnleistung ist nämlich nicht die Zahl der Nervenzellen, sondern die Zahl der Verbindungen zwischen ihnen. Und genau dieses Verknüpfungsmuster kann sich auch im Alter noch verändern, und damit auch die geistige Leistungsfähigkeit. Daher wurde in letzter Zeit sogar die Vermutung geäußert, dass ältere Menschen bei bestimmten Aufgaben nicht deswegen langsamer sind als jüngere, weil sie weniger leistungsfähig wären, sondern weil die Verknüpfung ihrer Nervenzellen komplexer ist als bei Jüngeren und sie deshalb viel mehr Faktoren berücksichtigen würden. Ältere Menschen verarbeiten Informationen also möglicherweise langsamer als jüngere, aber dies bedeutet nicht, dass ihre Lernfähigkeit an sich automatisch mit zunehmendem Alter abnehmen muss. Wie auch Sie Ihre Gehirnleistung bis ins hohe Alter auf Höchstleistung halten können, lesen Sie in diesem Spezialreport.