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WIE KOMMT ES ZUR FIBROMYALGIE?

Weil die Ursachen noch nicht geklärt sind, laufen die Forschungen auf Hochtouren. Neuesten Thesen zufolge könnte bei der Fibromyalgie ein Ungleichgewicht bestimmter Neurotransmitter (Botenstoffe im Nervensystem) eine Rolle spielen. Die so genannte Substanz P, zum Beispiel, übermittelt den Schmerzreiz an das Gehirn. Ihre Konzentrationen sind bei Personen mit Fibromyalgie oft bis zum Fünffachen erhöht.

Die Spiegel an Serotonin (als „Glückshormon“ wichtig u. a. für unser Wohlbefinden) – sind dagegen deutlich herabgesetzt. Ferner wurde festgestellt, dass die Muskulatur zu wenig Sauerstoff erhält, um einwandfrei funktionieren zu können. Möglicherweise kann sie auch den zur Verfügung stehenden Sauerstoff nicht richtig nutzen. Aus solchen Forschungsergebnissen lässt sich vielleicht bald eine Therapie ableiten. Auch psychische Faktoren (Überforderung, hohe Ansprüche an sich selbst) scheinen hier hinein zu wirken.

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