Fibromyalgie: Keine einfache Diagnose
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Fibromyalgie
GNL5356
Fibromyalgie ist schwierig zu diagnostizieren. Es gibt keinen Test, der dieses Syndrom diagnostizieren oder ausschließen kann. Außerdem ähneln viele der Symptome anderen Krankheiten wie der Schilddrüsenunterfunktion, der Lyme-Krankheit und der rheumatoiden Arthritis.
Oft werden bei Patienten mit Fibromyalgie verschiedene Untersuchungen vorgenommen, ohne daß irgendeine Störung oder ein pathologischer Befund nachgewiesen werden konnte. Trotzdem ist für die Betroffenen der Schmerz sehr real. Oft wird die Diagnose Fibro-myalgie gestellt, wenn andere Erkrankungen ausgeschlossen worden sind.
Das American College of Rheumatology hat einige Richtlinien für die Diagnose Fibromyalgie aufgestellt, um die Beurteilung zu erleichtern und weitere Forschungen zu ermöglichen. Diese Richtlinien beinhalten unter anderem die Existenz von ausgedehnten Schmerzen für einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten und das Vorhandensein von mindestens 11 Stellen am Körper, die ungewöhnlich schmerzhaft bei relativ leichtem Druck sind. Diese Stellen werden druckschmerzempfindliche Punkte (tender points) genannt.