Fibromyalgie: Ernährungsumstellung
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Da viele Fibromyalgikerinnen an Allergien und Unverträglichkeiten leiden, ist eine Ernährungsumstellung ein wichtiger Baustein im Umgang mit der Krankheit. Zu empfehlen ist die so genannte Suchdiät, bei der Sie mit allergenarmen Lebensmitteln - z. B. Kartoffeln - beginnen und sie nach und nach durch weitere ergänzen: durch Milch, glutenreiche Kohlenhydrate (Weizen), Hühnereiweiß, Nüsse, tropische Früchte, Süßigkeiten. So finden Sie heraus, was Sie gut vertragen und was nicht. Am besten machen Sie eine solche Suchdiät in einer Selbsthilfegruppe, in der Ihnen eine erfahrene Diätassistentin zur Seite steht.
Der Kaffeekonsum sollte eingeschränkt werden, da das Koffein die Blutgefäße zunächst verengt (bevor es sie erweitert) und damit die Durchblutung der Muskulatur noch weiter verschlechtert. Nikotin wirkt ebenfalls gefäßverengend. Wichtig hingegen sind für das Muskel-Gelenk-Zusammenspiel Mineralstoffe (Kalzium, Magnesium) sowie essentielle Fettsäuren aus naturbelassenen Fetten (Nüsse, Sonnenblumenkerne, Oliven).