Fibromyalgie: Einführung
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Unerklärliche Schmerzen im Rücken, an Schultern und Ellenbogen, am Hinterkopf oder am Brustbein machen vielen Menschen das Leben schwer. Die Rheuma-Art Fibromyalgie ist nur schwer zu diagnostizieren, und die Schmerzen lassen sich kaum mit Medikamenten behandeln. Ich zeige Ihnen daher wirksame alternative Behandlungsmöglichkeiten.
In Deutschland sind fast 3 Millionen Menschen von den Rheumaschmerzen betroffen, die – im Gegensatz zu normalem Rheuma – zwar in der Nähe von Gelenken auftreten, diese aber nicht mit befallen. Wenn Sie selbst betroffen sind, werden Sie wissen, dass aufgrund der Vielzahl von Symptomen die Diagnose dieser Krankheit nicht so leicht ist. Viele Ärzte stellen zunächst einmal eine andere Diagnose, bis das genaue Krankheitsbild feststeht – für Sie als Patient heißt das leider oft monate-, wenn nicht sogar jahrelange Schmerzen – scheinbar ohne Ursache.
Neben Schmerzen in der Umgebung von Gelenken macht sich das nichtentzündliche Rheuma bemerkbar durch
- Taubheitsgefühl an Armen und Beinen,
- Magen-Darm-Beschwerden,
- Atemnot,
- Herzjagen oder
- Menstruationsbeschwerden
Darüber hinaus treten die Schmerzen auch beim Liegen auf, was zu Schlafstörungen und damit verbunden zu Erschöpfung führt.
Fibromyalgie kann viele Ursachen haben
Die Auslöser für Fibromyalgie kennen wir heute noch nicht. Wissenschaftler vermuten, dass Stress eine Ursache sein kann. Aber auch andere Krankheiten, Übergewicht oder seelische Störungen könnten die RheumaErkrankung auslösen.
Eine andere Theorie ist, dass Stoffwechselprodukte in die Muskeln eindringen und so die Schmerzfasern reizen – manchmal scheint die Krankheit auch „ohne Grund“ auszubrechen.
Fibromyalgie ist keine gleich bleibende Krankheit
Fibromyalgie tritt nicht plötzlich auf. Die Erkrankung entwickelt sich langsam, meist in Wellenform. Manchmal geht es Ihnen als Patient dann besser und Sie haben kaum Schmerzen, dann kommt es wieder zu einer Verschlechterung. Auch Tages- und Jahreszeit haben einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Meist sind die Beschwerden morgens am stärksten, auch im Frühjahr und Herbst treten die Symptome bei vielen Patienten stärker auf als im Sommer und im Winter.