In Deutschland sind fast 3 Millionen Menschen von den Rheumaschmerzen betroffen, die – im Gegensatz zu normalem Rheuma – zwar in der Nähe von Gelenken auftreten, diese aber nicht mit befallen. Wenn Sie selbst betroffen sind, werden Sie wissen, dass aufgrund der Vielzahl von Symptomen die Diagnose dieser Krankheit nicht so leicht ist.

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Wenn Sie überall am Körper Schmerzen verspüren, wenn Sie schlafen und doch wie gerädert aufwachen, wenn Sie sich morgens kaum bewegen können und sich immer kraftlos und erschöpft fühlen, dann leiden Sie möglicherweise an Fibromyalgie -Schmerzen von Muskeln und Sehnen.

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Die Fibromyalgie bekommen Sie zum Beispiel mit einer Schmerztherapie in den Griff. Die Gabe von schmerzstillenden Medikamenten wie Antirheumatika sollte vorwiegend auf akute Schübe der Erkrankung beschränkt bleiben. Für Patienten mit Magen-, Darmproblemen wurde speziell eine neue Generation von Antirheumatika (Coxibe) entwickelt, die bei gleichguter Wirkung sehr magenfreundlich sind.

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So ist der typische Krankheitsverlauf der Fibromyalgie

05.08.2009 06:00 

  Die Ursache des Weichteilrheumas ist noch weitgehend unbekannt. Im Gegensatz zu anderen Rheumaleiden wie Arthrose oder Arthritis ist die Fibromyalgie nicht mit einer Entzündung verbunden. Sie ist also []

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Weil die Ursachen noch nicht geklärt sind, laufen die Forschungen auf Hochtouren. Neuesten Thesen zufolge könnte bei der Fibromyalgie ein Ungleichgewicht bestimmter Neurotransmitter (Botenstoffe im Nervensystem) eine Rolle spielen. Die so genannte Substanz P, zum Beispiel, übermittelt den Schmerzreiz an das Gehirn.

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Es gibt bisher kein Behandlungsverfahren zur Heilung der Fibromyalgie. Die Kombination der folgenden Maßnahmen kann jedoch helfen, die Beschwerden zu verringern.

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Übersicht: Fibromyalgie

Fibromyalgie oder Faser-Muskel-Schmerz ist eine chronische, nicht heilbare Schmerzerkrankung, die nicht entzündlich ist. Fibromyalgie wird manchmal als Sonderform des Weichteilrheumatismus betrachtet, zumeist aber als eigenständige Krankheit gesehen.

Fibromyalgie zeigt eine Fülle verschiedenster Symptome; zu den charakteristischen Beschwerden zählen chronische Schmerzen in Rücken, Nacken, Brustkorb, Kopf und den Gelenken von Armen und Beinen, ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Verdauungsprobleme, trockene Schleimhäute, Geräusch-, Licht- und Kälteempfindlichkeit sowie Depressivität und diverse vegetative Störungen.

Fibromyalgie verläuft eher schleichend mit anfangs unspezifischen Beschwerden; in der Regel dauert es etwa acht Jahre, bis das Krankheitsbild der Fibromyalgie voll entwickelt ist.

Bei der Diagnose einer Fibromyalgie können weder Röntgenbilder noch Laborwerte Aufschluss geben; nach Ausschluss anderer Krankheiten verlässt man sich häufig auf die Schmerzempfindlichkeit sogenannter „tender points“, die oft nahe der Gelenke an den Sehnenansatzpunkten liegen und auf Druck schmerzhaft reagieren.

Ursache und Entstehung der Fibromyalgie sind nach wie vor nicht befriedigend geklärt. Es werden psychische, genetische, neurophysiologische, hormonelle und sonstige Ursachen vermutet. Auch ist man sich nicht einig, ob eine Fibromyalgie die körperliche Manifestation einer psychischen Erkrankung ist oder aber eine physische Erkrankung, die in der Folge zu psychischen Problemen führt.

Lesen Sie hier, warum Fibromyalgie keine einfache Diagnose ist, was gegen die Schmerzen hilft und welche Naturheilverfahren helfen können.