Demenz: Erhöhte Harnsäurewerte Frühsymptom?
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Erhöhte Harnsäurewerte im Blut können nach Erkenntnissen von amerikanischen Neurologen auf eine beginnende Demenzerkrankung hinweisen. Professor David Schretlen von der Johns Hopkins Universität in Baltimore/USA verglich die Hirnleistungstests und Harnsäurewerte von 96 Probanden im Alter zwischen 60 und 92 Jahren. Das Ergebnis, das die Fachzeitschrift Neuropsychology Ende Januar 2007 veröffentlichte, zeigte einen deutlichen Zusammenhang zwischen einer schon leichten Erhöhung der Harnsäurewerte und ersten Anzeichen einer Demenz. Die Ursache dafür ist bislang noch unbekannt. Die Forscher vermuten, dass der Abbau von zerstörten Gehirnzellen zur vermehrten Produktion von Harnsäure führt. Denkbar ist aber auch, dass die im normalen Stoffwechsel anfallende Harnsäure infolge einer Nierenschwäche nicht vollständig ausgeschieden wird und das Gehirn schädigt. Weitere Studien sollen nun zeigen, ob eine medikamentöse Senkung der Harnsäure die Demenz aufhalten oder sogar zurückdrängen kann.
Tipp: Bei erhöhten Harnsäurewerten sollten Sie unbedingt auf rotes Fleisch und Innereien sowie Hülsenfrüchte verzichten.