Demenz: Anzeichen der vaskulären Demenz
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GNL5356
der langsam fortschreitende Verlust des Gedächtnisses,
eine Beeinträchtigung des Urteilsvermögens,
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme,
Verwirrung und Desorientierung,
Halluzinationen und Delirium,
unkoordiniertes oder geschwächtes Bewegungsvermögen von Armen und Beinen,
Beeinträchtigung der sprachlichen Fähigkeiten,
Persönlichkeitsveränderungen und Gefühlsschwankungen,
soziale Zurückgezogenheit, Apathie und Antriebslosigkeit,
Abnahme der persönlichen Selbstständigkeit,
Frustration und Depressionen,
Angstgefühle, Stress und Anspannung.
Wenn Ihr Arzt mögliche andere Ursachen für Ihre Probleme ausgeschlossen hat, wird er wahrscheinlich ein Computertomogramm oder ein Kernspintomogramm durchführen lassen.
Dies kann entscheidend dazu beitragen, Veränderungen im Gehirn sichtbar zu machen. Mithilfe dieser Aufnahmetechniken könnten geschädigte Hirnregionen sichtbar gemacht werden, die auf eine vaskuläre Demenz hindeuten. Die Bilder solcher von vaskulärer Demenz betroffener Menschen zeigen einen oder mehrere Schlaganfälle.
In kürzlich durchgeführten Studien haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die beiden Wirkstoffe Galantamin und Donepezil, beides Cholinesterase-Inhibitoren, die zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit eingesetzt werden, auch bei der vaskulären Demenz helfen könnten.
Möglicherweise sind sie besonders effektiv bei Patienten, die an beiden Erkrankungsformen leiden. Da es bislang für die vaskuläre Demenz keine Heilungsmöglichkeit gibt, können diese beiden Medikamente wenigstens den Verlauf verlangsamen.