Alzheimer: Wundermittel Ginkgo?
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In den letzten Jahren wurde in Europa und den USA fleißig zu Ginkgo geforscht, so dass mittlerweile zahlreiche Daten zu der traditionsreichen Heilpflanze vorliegen. Als gesichert gilt, dass er die Fließeigenschaften des Blutes verbessert und die Hirnzellen widerstandsfähiger gegenüber Sauerstoffmangel macht.
Beide Faktoren haben enorme Einflüsse auf unsere Gesundheit. Denn sie bedeuten, dass das Blut mit seinen Nähr- und Sauerstoffen besser in die engen Adern des Gehirns hineinkommt, und dass die dortigen Zellen gleichzeitig „lernen“, besser mit Sauerstoffnot zurechtzukommen. Rosige Aussichten also fürs Gehirn, das ja sonst beim alternden Menschen zunehmend Gefahr läuft, vom Herz-Kreislauf-System zu wenig Sauerstoff geliefert zu bekommen.
Hier liegt dann natürlich die Vermutung nahe, dass Ginkgo uns beim Älterwerden vor geistigem Abbau schützt. Er wird denn auch immer wieder als Mittel gegen Demenz und andere Hirnleistungsstörungen des Alters angepriesen. Manche Ärzte halten ihn sogar für ein Mittel, um das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung zu stoppen.
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