Alzheimer: Wie kommt es dazu?
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GNL5356
Die Mediziner wissen, dass es beim Morbus Alzheimer (lateinisch morbus = Krankheit) durch eine Störung des Stoffwechsels zu einem irreversiblen (nicht rückgängig zu machenden) Untergang von Nervenzellen im Gehirn kommt. Nicht bekannt sind jedoch die Ursachen für diese Stoffwechselstörung - hier befindet sich die Wissenschaft nahezu noch auf dem Stand wie seinerzeit der Neuropathologe Alois Alzheimer, der diese Krankheit entdeckt und zuerst beschrieben hat (daher der Name). Alzheimers erste Patientin war mit etwa 50 Jahren zu ihm in die Klinik gekommen. Er untersuchte das Gehirn der vier Jahre später Verstorbenen und beschrieb 1906/7 den Tod von Nervenzellen, ausgelöst durch Plaques (Eiweiß-Ablagerungen) und - wie er erstmals feststellte - durch Neurofibrillen (wirr verknäulte Eiweißstränge) im Gehirn.
Solche Zellveränderungen im Gehirn lassen sich natürlich nicht zu Lebzeiten der Erkrankten feststellen. Deshalb ist sehr schwierig herauszufinden, warum bei manchen Menschen diese Veränderungen eintreten, und vor allem, wie sie zu stoppen sind.
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