Alzheimer: Senkt Sport das Risiko?
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Kann sportliche Aktivität die Alzheimer-Krankheit verhüten? Neuere Studien kommen zu dem Schluß, daß dies eine Rolle spielen könnte. Doch obwohl sportliche Aktivität viele Vorteile bietet, ist man keineswegs sicher, daß sie das Risiko der Entstehung einer Alzheimer-Krankheit senken kann.
Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende, degenerative Hirnerkrankung. Eine mögliche Verbindung zwischen Vorbeugung und sportlicher Aktivität wurde kürzlich diskutiert, als eine Studie auf einem Kongress der American Academy of Neurology vorgestellt wurde.
Die Studie untersuchte die sportlichen Gewohnheiten von 373 Personen. Davon litten 126 an der Alzheimer-Krankheit, und 247 waren gesund. Die gesunden Teilnehmer füllten einen Fragebogen aus, der ihre sportlichen Gewohnheiten zwischen ihrem 20. und 59. Lebensjahr erfaßte. Die Teilnehmer mit Alzheimer-Krankheit füllten denselben Fragebogen mit Hilfe ihrer Angehörigen aus.
Die Autoren der Studie kamen zu dem Ergebnis, daß die Teilnehmer ohne Alzheimer-Krankheit über 4 Jahrzehnte signifikant aktiver waren als solche, bei denen die Erkrankung später auftrat. Die beteiligten Forscher vermuten, daß mangelnde sportliche Aktivität eine der vielen Risikofaktoren für die Alzheimer-Krankheit ist. Jedoch sind sie nicht der Ansicht, daß sportliche Aktivitäten allein die Erkrankung verhüten können.
Die Ärzte der Mayo Clinic meinen, daß eine detailliertere Studie nötig sei, bevor ein sicherer Zusammenhang zwischen regelmäßiger sportlicher Aktivität und der Senkung des Risikos für eine Alzheimer-Krankheit hergestellt werden kann. Sie betonen jedoch, daß ein aktiver Lebensstil, der sportliche Aktivitäten innerhalb der von Ihrem Arzt empfohlenen persönlichen Grenzen einschließt, Ihnen viele andere gesundheitliche Vorteile bieten kann.