Alzheimer: Schützt Kupfer?
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Möglicherweise verzögert eine höhere Aufnahme von Kupfer im Trinkwasser die Ausbildung der Alzheimer-Krankheit. Privatdozent Thomas Bayer von der Universitätsklinik Homburg erklärte nach entsprechenden Tierversuchen: „Die Annahme liegt nahe, dass auch bei Menschen eine Besserung des Gesundheitszustandes durch eine verstärkte Kupfersalzaufnahme erreicht werden kann.“
Alzheimer-Patienten weisen einen signifikant veränderten Kupfer-Spiegel im Hirngewebe auf, so Bayer. Seine Versuche mit Mäusen hatten gezeigt, dass die Bildung von Ablagerungen im Gehirn – die unter anderem für Alzheimer verantwortlich gemacht werden – verzögert werden konnten, wenn die Tiere Trinkwasser mit mehr Kupfer zu sich nahmen.
Für therapeutische Empfehlungen ist es allerdings viel zu früh. Sollten Sie jedoch immer noch Bleirohre in Ihrer häuslichen Wasserleitung haben, so ist es aus gesundheitlichen Gründen an der Zeit, diese auszutauschen.
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