Alzheimer: Risikofaktoren
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Es gibt Faktoren, von denen wir heute wissen, dass sie den Ausbruch der Alzheimer-Krankheit herbeiführen können. Die meisten dieser Faktoren haben Sie selbst in der Hand und können so Ihr Alzheimer-Risiko selbst beeinflussen.
Zu hoher Blutdruck: Wenn der Blutdruck bei Ihnen erhöht ist und auch die Cholesterinwerte einen höheren Wert aufweisen, dann steigt auch Ihr Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Forscher aus Finnland haben diesen Zusammenhang bei fast 1.500 Studienteilnehmern entdeckt, die sie über 10 Jahre lang untersucht hatten. Diejenigen, die Bluthochdruck und eine Herzerkrankung aufwiesen, hatten ein 3-mal so hohes Alzheimer-Risiko.
Bluthochdruck gekoppelt mit Diabetes versechsfacht das Risiko: Zucker in Mengen ist Gift für Ihr Gehirn. Mein Rezept gegen Zucker und Bluthochdruck: Fangen Sie an, Sport zu treiben. Ich empfehle Ihnen ein maßvolles Ausdauertraining, dreimal in der Woche 30 Minuten lang. So senken Sie nicht nur Ihren Bluthochdruck, sondern auch Ihr Diabetes-Risiko. Übrigens: Auch wenn Sie schon unter Diabetes leiden, bringt Ihnen Sport viel. Sie können damit die Insulinsensibilität steigern, so dass Sie eventuell sogar keine Diabetes-Tabletten (die Vorstufe des Insulin-Spritzens) mehr brauchen.
Zu hoher Cholesterinwert: Sie brauchen das gute HDL-Cholesterin, aber zu viel LDL-Cholesterin ist Gift für Ihr Gehirn. Studien haben gezeigt, dass cholesterinsenkende Medikamente auch das Alzheimer-Risiko mindern. Solche Mittel brauchen Sie aber gar nicht einzunehmen. Sie können Ihren Cholesterinspiegel auch durch Ausdauersport senken. Der Vorteil: Sie senken dann nur das LDL, das schlechte Cholesterin. Das HDL, das wichtig für Ihr Gehirn ist, bleibt Ihrem Körper erhalten.
Zu hoher CRP-Spiegel: Es handelt sich dabei um das C-reaktive Protein. Ist davon viel in Ihrem Blut enthalten, steigt das Risiko nicht nur für Herzinfarkt und Schlaganfall. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die viel von dem hochsensitiven C-reaktiven Protein im Blut haben, auch ein erhöhtes Risiko aufweisen, an Alzheimer zu erkranken. Ihren CRP-Spiegel können Sie durch die richtige Nahrung senken. Sie brauchen dafür Alpha-Linolsäure, eine Fettsäure. Enthalten ist sie zum Beispiel in Leinöl und Walnüssen. 40 Gramm Walnüsse pro Tag sollten Sie knabbern - dazu zwei Löffel Leinöl, gegen das Sie Ihr normales Öl austauschen. So schaffen Sie sich einen guten Schutz.
Depressionen: Ältere Menschen, die unter Depressionen leiden, weisen häufig auch geistige Leistungsstörungen auf. Menschen mit psychischen Problemen erkranken doppelt so häufig an Alzheimer, als solche, die psychisch gesund sind. Depressionen sollten Sie daher nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern unbedingt von einem Fachmann untersuchen und behandeln lassen.
Übrigens Vorsicht: Bei bis zu 30 % aller Menschen mit Depressionen wird fälschlicherweise immer noch eine Demenzerkrankung diagnostiziert - holen Sie also auf jeden Fall noch eine zweite Meinung ein.
Zu hohe Homocysteinwerte: Weist Ihr Blut einen hohen Homocysteinspiegel auf, sollten Sie einen Vitamin-B-Komplex einnehmen, der Vitamin B6, B12 und Folsäure enthält. Denn hohes Homocystein erhöht auch Ihr Risiko, an Alzheimer zu erkranken, um das 4,5fache. Einen solchen Vitamin-B-Komplex bekommen Sie in der Apotheke.
Geringe Knochendichte: Amerikanische Wissenschaftler haben bei 4.000 Senioren den Zusammenhang zwischen Knochendichte und Gehirngesundheit untersucht. Das Ergebnis: Je poröser die Knochen waren, umso schlechter ist die Gehirnleistung. Mögliche Ursachen: Entweder ist zu wenig Östrogen im Körper vorhanden; das Hormon festigt nicht nur Knochen, sondern steigert auch die Gehirnleistung. Oder aber es liegt an der mangelnden Bewegung, die ebenfalls Knochen und Hirn schadet. Neben regelmäßiger Bewegung sollten Sie sich kalzium- und Vitamin-D-reich ernähren, Milchprodukte gehören auf Ihren Speiseplan. Diese enthalten viel Kalzium. Darüber hinaus sollten Sie an der frischen Luft spazieren gehen, was die Vitamin-D-Produktion Ihres Körpers anregt.
Kupfermangel: Amyloid-Plaques schaden Ihrem Gehirn. Forscher der TU Berlin und der Universität des Saarlandes haben herausgefunden, dass Mäuse nicht so viele Plaques im Gehirn hatten, wenn sie mit Kupfer versetztes Tinkwasser bekamen. Sie sollten daher immer auf einen ausreichend hohen Kupferspiegel achtener sollte bei 0,9 bis 14 mg/l liegen. Kupfer ist zum Beispiel in Naturreis, grünem Blattgemüse, Tockenobst und Nüssen enthalten.
Übergewicht: Der Body-Mass-Index (BMI) berechnet sich so:

Bei einer Größe von 1,80 Meter und einem Gewicht von 81 Klogramm ergibt sich ein BMI von 25:

Schwedische Forscher haben entdeckt, dass sich auch am BMI ein Alzheimer-Risiko ablesen lässt. Jeder Punkt über einem BMI-Wert von 25 erhöht das Alzheimer-Risiko um 36 %. Haben Sie daher ein Auge auf Ihr Gewichuch bei Übergewicht Maßnahme, um das Alzheimer-Risiko zu
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