Alzheimer: Dem krankmachenden Gen auf der Spur
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Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, ein Gen ausfindig zu machen, das als mitverantwortlich für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit gilt. Das berichtet die amerikanische Zeitschrift Nature in ihrer Dezember-Ausgabe 1999. Das Gen enthält den Bauplan für die Aspartyl-Protease (ASP2), ein Enzym das in vielen Gewebetypen vor allem im Gehirn vorkommt. Die ASP2 stimuliert im Organismus die Bildung eines Eiweißstoffes mit dem Namen Beta-Amyloid, und dieser wiederum ist der Hauptbestandteil der Ablagerungen, die in Gehirnzellen von Alzheimer-Kranken gefunden werden. Häufen sich die Amyloid-Plaques, hemmt dies die normale Gehirnfunktion, und es kommt zur Alzheimer Krankheit. Diese Demenzerkrankung verläuft schleichend über Jahre und endet schließlich tödlich.
Nun richtet die pharmazeutische Wissenschaft ihr Augenmerk darauf, Präparate zu entwickeln, welche die Aktivität des Gens ASP2 abbremsen und so die Entstehung zu vieler Amyloid-Plaques verhindern könnten.
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