Alzheimer: Behandlung
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Als vorbeugende und schützende Substanzen werden in erster Linie Antioxidantien wie die Vitamine A, C, oder E und der Mineralstoff Selen sowie Östrogene empfohlen. Die so genannten Nootropika sind klassische Substanzen zur Verbesserung von Hirnleistungsstörungen. Pflanzliche Mittel wie Ginkgobiloba-Extrakte helfen bei Gedächtnisund Konzentrationsstörungen. Sie alle können einen gewissen Schutz, aber keine Garantie der Vorbeugung bieten und eine bestehende Alzheimer-Erkrankung auch nicht heilen.
Die Gehirnfunktion (die geistige Leistungsfähigkeit) kann mit Cholinesterasehemmern wie Tacrin oder Donepezil deutlich verbessert werden, wenn sie auch sonst keinen bedeutsamen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung haben. Neu entwickelte Medikamente, die Acetylcholinesterase-Hemmstoffe, beruhen auf dem Wissen, dass im Gehirn der Alzheimer-Kranken ein Mangel an Acetylcholin herrscht. Dieser Botenstoff ist wichtig für die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen; er wird durch das Enzym Acetylcholinesterase abgebaut. Mit den Acetylcholinesterase-Hemmstoffen bietet sich nun die Möglichkeit, die Symptome der Alzheimer-Demenz gezielt zu behandeln und die Verschlimmerung der Krankheitssymptome zu verlangsamen. So lassen sich damit zusätzliche Jahre mit einer besseren Lebensqualität gewinnen. Mit der Substanz Aricept werden seit 1997 weltweit bereits über 700.000 Patienten behandelt. Alle diese Substanzen müssen ärztlich verordnet werden.
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