Neuraltherapie hilft Ihnen gegen Trigeminus-Neuralgie
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Trigeminus-Neuralgie
vom 24. November 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
der Schmerz fährt blitzartig ins Gesicht und ist schier unerträglich. Vernichtungsschmerz wird er genannt. Bis zu 100-mal am Tag kann er salvenartig auftreten. Warum das so ist, weiß man nicht. Mit diesen Mitteln kann Ihnen die Naturmedizin helfen:
- Akupunktur
- Biofeedback
- Entspannungsverfahren wie Yoga oder Autogenes Training
- Heilkräuter
- Homöopathie
- Neuraltherapie
- TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation)
- Wärme- und Kälteanwendung
Selten reicht allerdings ein einzelnes Verfahren aus, um Sie von den starken Schmerzen zu befreien. Sie brauchen ein mehrstufiges Programm, das ganz auf Sie persönlich abgestellt ist. Besonders gute Ergebnisse erzielt die Neuraltherapie bei Trigeminusschmerzen. Dies ist eine ganzheitliche Methode, bei der gezielt nach Störfeldern wie entzündeten Zähnen oder Narben gesucht wird. In diesem Bereich injiziert der Arzt dann ein Betäubungsmittel in schwacher Konzentration.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Barbara Boot (24.11. 2009 08:19 Uhr):
Neuraltherapie ist eine Methode und hat auch einige Risiken. Hier kann es ebenso zu allergischen Reaktionen kommen.Sie nimmt auch nicht soviel Zeit in Anspruch wie ganzheiltiche Körpertherapie, welche immer den ganzen Körper mit einbezieht und zum Kern der Ursache geht. In der Praxis hat sich ebenfalls sehr gut die Multi-Integrative Kinesiologie seit 20 Jahren bewährt, welche über Muskelfeedback und verschiedenen Ebenen die Dysfunktionen und Narben sowie Störfelder korrigiert und zum Kern der Ursache geht. Daneben ist auch die Craniosacral Therapie oder Osteopathie sehr empfehlen, die mit dem Flüssigkeitssystem des Körpers und dem Nervensystem ganzheitlich arbeitet. Häufig sind craniale Spannungen im duralen System bedingt auch durch Stress bei Trigeminusneuralgie. Etwas unbekannte ist noch Microkinesie-Therapie nach Grosjen. Eine ebenso sehr sanfte Körpertherapiemethode und sehr effektiv. Sie erfasst ebenso Überbelastungen und nicht ausgeheilte Verletzungen sowie Narben als Störfelder im Organismus und regt durch sanfte Berührungen zur Ausheilung an. Die Trigeminusneuralgie ist nur ein Symptom und es liegen auch hier tieferliegende Blockaden vor. Es kann sein, dass ebenso eine Krone, ein Zahnimplantat erst nach Jahren durch ständige Organüberbelastung hier das Faß zum überlaufen bringt oder Spannungen durch mehrere unterschiedliche Zahnfüllungen - Amalgam, Krone, Goldfüllungen - eine Trigeminusneuralgie auslöst. Dies sollte ebenso bei der Behandlung berücksicht werden und nicht nur eine Narkose des Trigeminusnervs. MfG Master of Health Sciences Barbara Boot
Antworten - Kommentar von Brigitte Jung (24.11. 2009 09:39 Uhr):
Zur Neuraltherapie: es gibt Menschen, die lokale Betäubungsmittel nicht vertragen, weil sie von verschieden Giften und Unverträglichkeiten stark belastet sind. Für diese ist NT nicht geeignet. Außerdem frage ich mich, ob da möglicherweise eine Abhängigkeit entstehen kann, wie so häufig bei Betäubungsmitteln. Sozusagen, wenn die Wirkung nachlässt könnte der Schmerz verstärkt zurückkommen?
Antworten - Kommentar von Christel Knapp (24.11. 2009 14:56 Uhr):
Ja, und häufig sind die Ursache Zahnbehandlungen, Wurzelfüllungen, Kronen, die schlampig gearbeitet wurden, überfüllt usw. Ich finde, das darf man nicht unter den Tisch fallen lassen, mögen die Zahnärzte nicht so gerne hören. Christel Knapp
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