Neues Portal weist auf verunreinigte Lebensmittel hin
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 24. Oktober 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
vielleicht haben Sie es sich auch schon gewünscht, bei jedem neuen Lebensmittelskandal: Eine Internetseite, auf der Sie nachschlagen können, welche Lebensmittel verunreinigt sind. Es gibt zwar bisher auch Rückrufe von Lebensmitteln, die zum Beispiel mit Bakterien belastet sind oder Fremdkörper enthalten. Allerdings waren diese bisher immer freiwillig und wurden teilweise auch sehr langsam weitergegeben. Zudem konnte es vorkommen, dass solche Rückrufe regional begrenzt waren, Sie also überhaupt nicht mitbekommen haben, wenn es einen Lebensmittelskandal oder -Rückruf gab.
Seit vergangenem Freitag hat dies nun ein Ende. Es gibt jetzt die neue Internetseite „Lebensmittelwarnung.de". Hier werden alle Meldungen über verunreinigte Lebensmittel öffentlich gemacht, Sie können rasch nachschauen, ob es neue Meldungen gibt.
Betreut wird die Internetseite vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Hier rechnet man damit, dass die bisher nur einzeln auf der Internetseite zu findenden Lebensmittelwarnungen in Zukunft anwachsen werden - es wird auf zwei bis fünf neue Rückrufe und Warnungen pro Monat herauslaufen. Bis Ende des Jahres ist es noch freiwillig, diese Informationen zu veröffentlichen. Aber ab 2012 sollen solche Lebensmittelwarnungen Pflicht werden.
Ihnen als Verbraucher wird es durch diese Seite in Zukunft sehr leicht gemacht, gerade die Unternehmen zu meiden, die fahrlässig mit Ihrer Gesundheit spielen, indem sie zum Beispiel Gifte o.ä. in der Lebensmittelproduktion verwenden. Es liegt dann aber an Ihnen, dies auch zu tun. Sie haben nun die Chance, Druck auf die Unternehmen auszuüben - tun Sie dies auch!
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Jutta Stuckert (24.10. 2011 19:34 Uhr):
Wie heisstdie Internetseite über die verunreinigten Lebensmittel?
Antworten - Kommentar von Detlef Buchta (24.10. 2011 20:26 Uhr):
Verbrauchertäuschung, vorhandene und bekannte Gifte in unseren Lebensmitteln (Z.b:Fluorid, Aspartam (E 951) oder Aspartam-Acesulfamsalz (E 962), Glutamat, Bisphenol A, Bisphenol BPA, Chlor, Neotam, Hefeextrakt Monsodium Glutamate = MSG ( E621 ) werden weiterhin verschwiegen und der Verbraucher nicht gewarnt. Gifte im Essen müssen endlich verboten werden! Sich an Lobbys zu halten ist für die Politiker aber wichtiger.
Antworten - Kommentar von A Kluegel (28.10. 2011 08:45 Uhr):
Ich lach mich kaputt. Was soll das werden. Gerade heute geht wieder die Meldung durchs Radio, unser Hähnchenfleisch ist mit Antibiothika verseucht.??????? Das ist doch schon lange bekannt. Es reicht nicht, soetwas an die Öffentlichkeit zu bringen. Viel wichtiger wäre es, endlich etwas dagegen zu tun. Letztendlich sind wir Verbraucher aber auch noch selbst schuld, warum kaufen wir es noch. Ist es nicht besser kein Hähnchenfleisch zu essen, bevor ich vergiftetes esse? Leider geht die Kette noch weiter, denn heute ist doch fast alles verseucht. Was bitte kann man denn noch essen. Was mich dabei am allermeisten stört, ist das wir unseren Kindern das antun. Ich bin überzeugt das die Kinder von heute in ein paar Jahren noch viel mehr gesundheitliche Probleme bekommen werden als wir heute schon haben. Ich könnte ko.........
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