Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Diabetes Mellitus
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Diabetes, gerade Typ-2-Diabetes, wird häufig mit offenen Füßen und Beinen in Verbindung gebracht. Der Grund für die Wunden, die schwer oder fast gar nicht heilen, ist, dass die Wahrnehmung in den Gliedmaßen durch die Erkrankung stark eingeschränkt ist. Hinzu kommt, dass die Durchblutung verringert ist, was ebenfalls zu den offenen Wunden beiträgt. Um diese Wunden zu behandeln, ist es wichtig, in richtigem Maße Druck auf die betroffenen Bereiche auszuüben.
Hilfe hierbei kann in Zukunft ein so genannter intelligenter Strumpf bringen - er soll die offenen Beine bzw. Druckgeschwüre vermeiden. In ihm sollen Drucksensoren angebracht sein, diese messen die Belastung, die auf das Bein oder den Fuß ausgeübt wird. Ist diese zu hoch, dann wird der Träger gewarnt.
Funktionieren soll dies über eine kleine Meldeeinheit am Handgelenk des Trägers. Diese informiert dann zum Beispiel, wenn sich das Bein zu lange in einer Position befunden hat oder ein Schuh zu eng sitzt und einschneidet. Diabetiker spüren dies aufgrund der Wahrnehmungsstörungen selbst häufig nicht mehr und können dementsprechend auch nicht eigenständig gegensteuern.