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Spagyrik

Auf den ersten Blick wirkt sie wie die kleine Schwester der Homöopathie – doch tatsächlich ist die Spagyrik eine ganz eigenständige Heilweise, deren Wurzeln bis ins antike Griechenland zurückreichen. Ihre große Zeit erlebte sie im Mittelalter, als der berühmte Paracelsus zahllose neue spagyrische Mittel entwickelte und dem Heilverfahren auch seinen heutigen Namen gab.

Seit einigen Jahren erfreut sich dieses Verfahren, das die Selbstheilungskräfte wieder ins Lot bringt, wachsender Beliebtheit, v. a. zur Behandlung von Stoffwechselstörungen und rheumatischen Erkrankungen. Auch bei rheumatischen Schmerzen und Verdauungsbeschwerden bewirken die heilsamen Tropfen oft erstaunliche Erfolge. Anlass für uns, Ihnen die spagyrischen Essenzen genauer vorzustellen.

Die Herstellung der Essenzen erfolgt in mehreren Schritten

Wer einmal bei der Herstellung der spagyrischen Essenzen zugeschaut hat, mag vielleicht sogar an eine Hexenküche gedacht haben. Verarbeitet werden neben heimischen Heilpflanzen, die in der Phytotherapie ihren festen Platz haben, auch Metalle, Mineralien und manchmal sogar das Blut des jeweiligen Patienten.

Die Herstellung der Essenzen ist bei pflanzlichem Material sehr aufwändig, weil die heilenden Bestandteile erst von den „unreinen, störenden Inhaltsstoffen“, z. B. Pflanzenfasern, getrennt und anschließend wieder zusammengefügt werden. Das kommt auch in dem Kunstwort Spagyrik zum Ausdruck, welches aus den altgriechischen Wörtern für „trennen“ (spagein) und „vereinigen“ (agarein) besteht.

Die Kraft der Planeten unterstützt die heilende Wirkung

Die Zuordnung der einzelnen Heilpflanzen zu bestimmten Planeten und Metallen stammt aus der Alchimie des frühen Mittelalters. So wird z. B. das Johanniskraut der Sonne und dem Gold zugeordnet. Dabei symbolisieren die Planeten und die Metalle die Beschwerden des Patienten und die Wirkung des Heilmittels selbst. Beim Johanniskraut stehen Sonne und Gold für die gelben Blüten und die (aufhellende) Wirkung der Essenz auf Seele und Herz.

Zuordnung der Heilpflanzen zu Planeten, Metallen und Organen:

  • Johanniskraut: Sonne/Gold, Geist, Seele, Herz
  • Traubensilberkerze: Mond/Silber, Nebenniere
  • Eberraute: Merkur/Quecksilber, Magen, Galle, Darm
  • Goldrute: Venus/Kupfer, Nieren
  • Brennnessel: Mars/Eisen, Haut und Schleimhaut
  • Rosskastanie: Jupiter/Zinn, Gefäße
  • Christrose: Saturn/Blei, Immunsystem

Die einzelnen Zusammenhänge, die auch in der anthroposophischen Medizin eine große Rolle spielen, sind so kompliziert, dass Sie die Auswahl der Heilmittel einem versiertem Therapeuten (Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilkunde) überlassen sollten.

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