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So schützen Sie auf natürliche Weise gegen Mücken

Die im vorhergehenden Beitrag erwähnte 3-H-Regel – eine lange Hose, ein langärmeliges Hemd und ein breitkrempiger Hut – schützen Sie auch vor lästigen Zeitgenossen wie Stechmücken. Ich würde Ihnen zusätzlich noch Socken und festes Schuhwerk empfehlen. Besonders wenn Sie in der Nähe von Gewässern sporteln oder dort wohnen (Hochwassergebiete!), werden Sie häufig Bekanntschaft mit Mücken machen. Hier legen die Stechbiester bevorzugt ihre Eier ab. Auch der strenge Winter konnte ihnen nichts anhaben. Sie fliegen unter anderem auf Fußgeruch, der sich beim Sport ja besonders entwickelt. Den können Mücken schon in 20 Meter Entfernung wahrnehmen. Deshalb sind festes Schuhwerk und dicke Socken draußen so wichtig. Helles und Buntes lockt die Stechsauger ebenfalls an, dunkle Klamotten sind günstiger. Auch aufdringliche Parfums riechen sie gern. Besser verzichten Sie in der warmen Jahreszeit auf extreme Düfte. Wer besonders viele süße Getränke zu sich nimmt, bietet den Mücken ein begehrtes Angriffsziel. Auch fettes, stark cholesterinhaltiges Blut mundet ihnen.

Sprühen Sie sich frühzeitig ein, um sich zu schützen. Hochwirksam ist DEET. Nachteil: Es reizt die Haut. Nehmen Sie lieber die sanftere Anti-Mücken-Alternative mit dem Wirkstoff Bayrepel (z. B. Autan), damit sind Sie bis zu 8 Stunden geschützt. Unsere italienische Freundin schwört auf Nelken-, Lavendel- oder Johanniskrautöle, die sie selbst herstellt. Sie sind aber auch in der Apotheke erhältlich.

Wenn die Mücken Sie doch erwischt haben: Desinfizieren Sie die Stichstellen rasch mit Alkohol oder Essigwasser. Legen Sie eine frische Scheibe Zwiebel oder Knoblauch auf den Stich. Der Inhaltsstoff Allicin wirkt entzündungshemmend und lindert den Juckreiz. Auch hilfreich: eine kühle Quarkauflage. Denn die Mückenstiche können bei manchen Menschen höllisch quälend werden – vor allem wenn es mehrere Stiche sind. Und wenn Sie sich womöglich noch mit verschmutzten Fingern und Nägel kratzen, können sich die Stellen unschön entzünden und sogar zu einer Blutvergiftung führen. Gegen die Schwellung hilft Kühlung wie ein nasser Waschlappen oder ein eingewickeltes Eispack. Auch ein kühlendes Gel aus der Apotheke kann hilfreich sein.

Wenn die betroffene Stelle stark anschwillt und womöglich auch die nahegelegenen Lymphknoten betroffen sind, sollten Sie sofort einen Arzt oder eine Klinik aufsuchen. Das gilt auch, wenn Sie Insektengift-Allergiker sind.

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Helmut Erb
Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]

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Alte Kommentare
  • Sabine schrieb am 04.07.2013, 08:18 Uhr

    Immer wieder wird auf lange Kleidung gegen Mückenstiche hingewiesen. In meinem Fall hilft das gar nichts, sie stechen sogar durch Jeans ! (am Knie) oder in den Rücken durch dicke Shirts.

  • Vera Eleonora Zurfluh schrieb am 04.07.2013, 11:04 Uhr

    Ich war 21 Jahre lang Schweizer Reiseleiterin an vielen Destinationen. Wenn es viele Mücken hatte, mussten wir 1Tablette: BENERVA nehmen von La Roche. Das ist ein multivitamin B konzentrat. Beim urinieren riecht es dann stark von multivitamine, auch die Haut riecht so, aber wir riechen es nicht. Die Mücken hassen den Geruch. Von 100 Mücken sticht vieleicht eine. Mein Mann, ich und mein Sohn nehmen hie und da eine Tablette eine Stunde bevor wir auswärts essen gehen, und wissen dass es dort Mücken hat, so sind wir gegen die Mücken geschützt.

  • Monika schrieb am 04.07.2013, 15:36 Uhr

    Was auch prima hilft: Blätter von Spitzwegerich zerkauen und auf den Stich legen.