Sauna: Entspannung für's Immunsystem
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Mit dem Wellness-Trend kommt der Besuch in einem Bad wieder in Mode. Damit Sie Ihren Saunabesuch gesundheitsfördernd gestalten, sollten Sie einige Regeln beachten.
In der trockenen Hitze der Sauna (60 bis 85 °C) oder in der feuchten des Dampfbads (45 bis 50 °C) steigt die Körpertemperatur um etwa 1 °C. Die Haut erwärmt sich um ca. 10 °C. Die Gefäße weiten sich, die Durchblutung wird angeregt. Nach jedem Schwitzgang kühlt ein Tauchbad oder eine kalte Dusche. In der Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Der Temperaturwechsel trainiert ihre Elastizität, stimuliert Kreislauf und Abwehrkräfte, regt den Stoffwechsel an. Untersuchungen ergaben, dass regelmäßige Schwitzbäder, also einmal pro Woche, die Zahl der Abwehrzellen im Blut erhöhen und somit das Immunsystem stärken. Erwünschte Nebenwirkung für die Haut: Wärme löst Unreinheiten, die bessere Durchblutung lässt Sie frischer wirken.
Saunagänge ersetzen kein aktives Kreislauftraining. Sportler profitieren aber davon, dass der Wechsel von Wärme und Kälte die Muskeln besser durchblutet. Das regt den Heilungsprozess bei Muskelverspannungen und -verletzungen an.
Saunagänge puschen aber nicht nur den Körper positiv, sondern wirken auch entspannend auf die Psyche. Die Hitze zwingt jeden Menschen dazu, gleichmäßig zu atmen. Automatisch wird der Saunagänger ruhig und gelassen.
Aufgüsse sind angenehm, aber nicht für jeden geeignet
Ein Aufguss erhöht die gefühlte Temperatur in der Sauna. Rein physikalisch steigt die Temperatur nicht, der heiße Wasserdampf in der Luft wird auf der Haut jedoch als wärmer empfunden. Zirka 6 bis 7 Minuten nach Beginn eines Saunagangs verteilt man einen halben Schöpflöffel Wasser gleichmäßig auf die Steine des Ofens. Diesem Wasser können Sie ätherische Öle in sehr geringer Dosis (ca. 3 Tropfen pro Schöpfkelle) hinzufügen. Sie haben durch ihren konzentrierten Duft positive Auswirkungen auf die Atemwege und auf das vegetative Nervensystem.
Aber Vorsicht! Gießen Sie zu viel Wasser auf, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit zu stark. Die gesättigte Luft kann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Die Folge: der Schweiß kann nicht mehr verdunsten, die Haut keine Wärme mehr nach außen abgeben. Es besteht die Gefahr, dass der Körper sich überhitzt und Sie Kreislaufprobleme bekommen. Sie sollten sich auch immer erkundigen, ob Ihre Mit-Saunagänger alle einem Aufguss zustimmen. Lehnt auch nur einer ab, lassen Sie es. Vorsicht auch bei der Zugabe von Duftölen. Einige Menschen reagieren allergisch auf die erhitzten ätherischen Öle und bekommen dann Atemnot.
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