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Diese verschiedenen Saunatypen gibt es

Die verschiedenen Saunatypen

Finnische Sauna: Diese Sauna finden Sie in Deutschland am häufigsten. Hier herrschen Temperaturen zwischen 85 und 88 °C bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 10 und 30 Prozent. Teilweise macht man hier Aufgüsse mit Menthol oder Eukalyptus.

Dampfbad: Wasserdampf erzeugt hier die Hitze. Es herrschen Temperaturen zwischen 37 und 60 °C. Es existieren verschiedene Arten des Dampfbades, beispielsweise ein türkisches, ein römisches oder ein russisches Bad. Sie unterscheiden sich minimal in der Temperatur und im Ablauf des Saunagangs.

Das moderne Dampfbad gehört wie die russische Sauna zu den „kühleren“ Saunen. Auch hier heizt man die Temperatur auf maximal 40 bis 45 °C auf. Die Hitze entströmt einem Dampfkessel. Er erzeugt Wasserdampf, der durch Röhren in den Baderaum gelangt. Es bilden sich Nebelschwaden in der Luft. Die ideale Kombination von Wärme (45 °C) und Feuchtigkeit (100 Prozent relative Luftfeuchtigkeit) entkrampft, entspannt, reinigt und pflegt die Haut.

Insbesondere bei Atemwegserkrankungen hilft ein Gang ins Dampfbad. Durch tiefes Einatmen befeuchten Sie die Atemwege, wodurch Sie Erkältungen lindern. Die feuchte Wärme steigert die Elastizität des Bindegewebes und verbessert die Mobilität der Muskeln und Gelenke. Nach 12 bis 15 Minuten Aufheizen kühlt man sich mit Wasser oder Schnee ab.

Sanarium: Diese Form bezeichnet man auch als Niedrigtemperatursauna. Sie fördert das allgemeine Wohlbefinden – die Temperaturen liegen bei geringer Luftfeuchtigkeit nicht über 60 °C.

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