Kräuterkunde: Trocknung
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Natürliche Trocknung (für Blüten, Blätter und zarte Kräuter):
Breiten Sie die Pflanzenteile an einem luftigen, schattigen Ort (eventuell Dachboden) in dünner Schicht auf sauberen Papierunterlagen (keine Zeitung) aus, wenden Sie die Pflanzen gelegentlich. Einige Pflanzen können Sie auch büschelweise aufhängen.
Künstliche Trocknung (bei schwer trocknenden, fleischigen oder auch schleimhaltigen Pflanzen und Früchten, z. B. Königskerze, Holunderblüten):
Legen Sie die Pflanzenteile zuerst ein bis zwei Tage an die Luft und trocknen Sie sie dann im Backrohr oder über der warmen Heizung bei Temperaturen bis 45 °C nach. Die Königskerze sollten Sie sofort nach dem Sammeln im Backrohr trocknen, da sie sonst durch den enthaltenen Schleim zu schimmeln beginnt.
Aufbewahren der Pflanzen
Sind die Pflanzen vollständig durchgetrocknet, zerschneiden Sie sie am besten und bewahren sie in einer gut schließenden Blechdose auf. Etikettieren Sie die Behältnisse, damit Sie schnell die richtigen Pflanzen wiederfinden. Wichtig ist auch, dass Sie das Erntejahr mit aufschreiben, denn bei längerer Aufbewahrung verlieren viele Pflanzen ihre Wirkstoffe. Ihre Heilpflanzen können Sie, je nach Art und Anwendungszweck, die es genau zu beachten gilt, auf verschiedene Art weiterverarbeiten.