Unter Kombucha versteht man ein kalt genossenes Getränk, das durch die Fermentierung gesüßten Tees entsteht; ob man Schwarztee, Grüntee oder sogar Früchtetee verwendet, bleit dem persönlichen Geschmack überlassen. Dem aufgegossenen, abgeseihten, abgekühlten Tee wird Zucker zugesetzt; der Kombuchapilz wird mit ein wenig Ansatzflüssigkeit in den Tee gegeben, das Gefäß mit einem Mulltuch oder ähnlichem verschlossen und etwa zwei Wochen stehen gelassen, wobei es nach Möglichkeit nicht mehr bewegt werden sollte.
Bei dem sogenannten Kombuchapilz handelt es sich nicht um einen echten Pilz, sondern eine Symbiose verschiedener Hefen und Essigsäurebakterien. Da der Pilz im Dunkeln besser gedeiht als im Hellen, ist ein Steingutgefäß einem Glasgefäß vorzuziehen. Ist das Gefäß eher weit als tief, bietet es dem Pilz optimale Entfaltungsmöglichkeiten. Er ist erstaunlich resistent gegen schädliche Mikroorganismen, trotzdem sollten natürlich grundlegende Hygieneregeln eingehalten werden.
Kombucha wird eine verjüngende, blutreinigende und entgiftende Wirkung zugeschrieben. Außerdem beeinflusst das Getränk den Stoffwechsel positiv, regt Appetit und Verdauung an und unterstützt die Funktion von Leber und Nieren. Bereits der Konsum von zwei Gläsern täglich genügt, um zu profitieren; Kombucha kann aber beispielsweise bei Hautkrankheiten auch auf die betroffenen Stellen aufgebracht werden.
Lesen Sie hier mehr über Inhaltsstoffe und Wirkung, wie Sie Kombucha zum Kochen und Backen verwenden können und wie sie den Pilz selbst ansetzen.