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Manuka Honig – Süße Tradition mit Gesundheitswert

Honig gilt schon seit Tausenden von Jahren als wertvolles Naturprodukt. Auch in Deutschland erzeugte Produkte werden in vielerlei Bereichen der Naturmedizin angewendet und sollen sowohl bei der äußerlichen als auch bei der innerlichen Anwendung förderlich für die Gesundheit sein. Ein ganz anderer Honig, aber gleichermaßen süß und golden, kommt aus Neuseeland. Der Manuka Honig unterscheidet sich nicht nur hinsichtlich seiner zugrundeliegenden Pflanze von deutschen Produkten, sondern verfügt über eine andere Inhaltsstoff-Zusammensetzung. Ihm werden zahlreiche positive Wirkungsweisen nachgesagt. Grund genug, einen detaillierten Blick auf das flüssige Gold zu werfen.

Was ist Manuka Honig?

Die ursprüngliche Heimat des Manuka Honigs ist Neuseeland. Hier entdeckten die Maori schon vor vielen Jahren, dass eine ganz bestimmte Pflanze großes gesundheitliches Potenzial hat. Die Manuka  Pflanze, auch Südseemyrte genannt, nutzten sie bei der natürlichen Behandlung von Krankheiten und Beschwerden. Es dauerte jedoch lange, bis auch Einwanderer den Wert der Südseemyrte entdeckten. Nachdem ein Großteil des Manuka Bestandes zerstört worden war, wurden die verbliebenen Reste nur noch für die Fütterung von Vieh verwendet. Eben dieses Vieh erwies sich jedoch als äußerst widerstandsfähig und gesund, was letztlich auf die Manuka Pflanze zurückgeführt werden konnte. Dies sorgte letztlich für die Wende. Mit den Bienen, die erst später nach Neuseeland gebracht wurden, kam auch die Tradition der Honigbereitung in das Land. Bis heute sind die kleinen Hautflügler maßgeblich verantwortlich für die Erzeugung des Manuka Honigs.

Manuka© cegoh - pixabay.de

Die Manuka Pflanze ist Grundlage für den heute so berühmten Honig.

In Neuseeland arbeiten Imker mit einer speziellen Bienenart, die dem Manuka Strauch seinen Nektar entnimmt und diesen letztlich zu Honig umwandelt. Wer sich bereits mit der Pflanzenheilkunde und auch der Charakteristik gewöhnlichen Honigs beschäftigt hat, weiß um die Tatsache, dass auch die Bestandteile der jeweiligen Pflanze Einfluss auf die Zusammensetzung des Honigs nehmen. Daher finden spezielle Blütenhonige in Deutschland immer wieder Anwendung, wenn es um die Desensibilisierung von Pollenallergikern geht.

Der Manuka Honig weiß sich, wie bereits erwähnt, deutlich von seinem europäischen Verwandten zu unterscheiden. Auch Studien über Manuka Honig beschäftigen sich mit der Wirkung des neuseeländischen Produktes. So wird dem Honig eine


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  • antibakterielle,
  • entzündungshemmende,
  • antivirale
  • und wundheilungsfördernde

Wirkungsweise nachgesagt.

Verantwortungsbewusst auswählen

Wer Manuka Honig im eigenen Haushalt verwenden möchte, sollte sich zunächst mit der grundsätzlichen Thematik beschäftigen. So spielt die Auswahl des Produktes eine besonders wichtige Rolle, wenn es um die tatsächliche Wirkung geht, denn nicht jeder Honig, der sich Manuka  Honig nennt, verfügt auch tatsächlich über die speziellen Inhaltsstoffe. Dies liegt vor allem daran, dass auch Honig, der nur in der Nähe von Manuka-Plantagen erzeugt wird, als Manuka Honig bezeichnet werden kann. Hier kann es jedoch vorkommen, dass der Anteil an Manuka-Nektar bei der Herstellung zu gering ist und sich die vorteilhaften Inhaltsstoffe nicht in ausreichendem Maß anreichern können.

Manuka Honig© Voidbias - pixabay.de
Manuka Honig enthält besonders viel Methylgloyxal.

Um herauszufinden, ob das jeweilige Produkt auch qualitativen Ansprüchen gerecht wird, genügt ein Blick auf zwei wichtige Siegel. Während das Siegel UMF® für „Unique Manuka Factor“ steht, befasst sich das Siegel MGO+® mit der Konzentration des Stoffes Methylglyoxal im Honig. Methylglyoxal entsteht erst während des Prozesses der Honigbereitung. Hierbei wird dem Stoff Dihydroxyaceton, der im Manukastrauch natürlich vorkommt, Flüssigkeit entzogen. Dieser Prozess findet im Honigmagen der Biene statt. Die antibakterielle Wirkung des Manuka Honigs basiert vornehmlich auf Methylgloyxal.

Da guter Manuka Honig bis zu einhundert mal mehr Methylglyoxal enthält als konventioneller Honig, gilt er als besonders wirkungsvoll. Hinter dem Kürzel MGO+® steht auf der Verpackung des Honigs daher eine Zahl, die die Methylglyoxal-Konzentration in Milligramm pro Kilogramm Honig angibt. Mit Manuka Honig von natrea.de beispielsweise erhalten Verbraucher ein Produkt mit einem MGO+® Wert von 400.


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Wie Manuka Honig angewendet werden kann

Die Einsatzgebiete von Manuka Honig sind schon aufgrund der bereits erwähnten Wirkungsweisen recht vielfältig. Dabei kann der Honig sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn Kinder mit Manuka Honig behandelt werden sollen, denn unter einem Alter von zwölf Monaten laufen sie Gefahr, durch im Honig enthaltene Bakterien Schaden zu nehmen. Da Honig ein Naturprodukt ist und nicht erhitzt wird, bleiben möglicherweise Erreger zurück, die für ältere Kinder und Erwachsene jedoch kein Risiko darstellen.

Honig Manuka© StockSnap - pixabay.com

Zur innerlichen Anwendung von Manuka Honig braucht es nicht mehr als einen Teelöffel.

Äußerlich angewendet eignet sich Manuka Honig zur Behandlung von Erkrankungen wie Schuppenflechte oder Akne und zur Unterstützung bei der Wundheilung. Hier ist es jedoch, wichtig dass es für die Behandlung von offenen Wunden einen Honig braucht, der zuvor mit Gammastrahlen sterisiliert wurde. Gewöhnlicher Speisehonig nämlich kann den Anforderungen an die sichere Behandlung von offenen Hautstellen nicht gerecht werden. Dass sterilisierter Honig jedoch tatsächlich Wirkung zeigt, beweist auch ein Bericht des Bonner Universitäts Klinikums aus 2006. Bei Erkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis jedoch kann auch nicht sterilisierter Honig aufgetragen werden.

Für die innerliche Anwendung braucht es keinen sterilisierten Honig. Hier zeigt der Manuka Honig auf sehr vielfältige Art und Weise, was in ihm steckt. Er eignet sich sowohl zur Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm Trakts wie Infektionen mit Helicobacter pylori, Candida und Escherichia coli als auch bei Entzündungen im Mundraum. Zudem soll Manuka Honig auch gegen klassische Erkältungskrankheiten und Entzündungen der Bronchien und Nasennebenhöhlen helfen.

Abschließend kann über Manuka Honig gesagt werden, dass es sich bei diesem neuseeländischen Produkt um einen der wohl süßesten Gesundheitshelfer überhaupt handelt. Dennoch ist es wichtig, bei anhaltenden oder unklaren Beschwerden nicht auf den Arztbesuch und eine entsprechende Diagnose zu verzichten.

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