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Kuscheln fördert die Gesundheit

Vorgestern war Weltkuscheltag. Dieser Tag soll daran erinnern, dass wir unsere Lieben viel öfter umarmen sollten. Denn Kuscheln ist nicht nur ein Grundbedürfnis sondern auch außerordentlich gesund. Forscher der Medizinischen Universität Wien sind dem „Kuschel-Phänomen“ auf den Grund gegangen und haben viele gesundheitliche Auswirkungen der liebevollen Umarmung nachgewiesen.

Kuscheln bewirkt:

  • Stressabbau
  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Aktivierung des Immunsystems
  • Abbau von Ängsten
  • Erhöhung des generellen Wohlbefindens

All diese Wirkungen entstehen allerdings nur, wenn die beiden miteinander Kuschelnden einen engen Bezug zueinander haben. Denn nur dann wird auch das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das mitverantwortlich dafür ist, dass eine Bindung zwischen zwei Menschen entsteht. Parallel dazu wird beim liebevollen Knuddeln auch das Hormon Dopamin ausgeschüttet, das nachweislich zu einem gesteigerten Wohlgefühl führt.

Wir sollten also möglichst häufig – und nicht nur am Weltkuscheltag – die körperliche Nähe zu unserem Liebsten suchen. Die meisten gesundheitlichen Auswirkungen haben zwar innige Umarmungen, doch auch das liebevolle Berühren der Hände stärkt schon das Herz-Kreislauf-System. US-amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass bereits 10 Minuten bloßes Händchenhalten den Blutdruck senken kann. Und außerdem fördert Kuscheln nicht nur die Gesundheit, es stärkt auch die Beziehung und ist dadurch doppelt gut fürs Herz.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Karlheinz Feuerlein schrieb am 23.01.2013, 10:09 Uhr

    Ihre Ausführungen sind vollkommen richtig. Es ist wohl der Mangel an liebevoller Berührung und erotischen Empfindungen die oftmals, speziell bei Frauen, auch bösartige Erkrankungen auslösen können. Eine sinnlich berührte Frau hat praktisch keine Depressionen.

    • Evelin Hausmann antwortete am 28.01.2013, 20:36 Uhr

      Danke für diesen Artikel, es ist sehr viel Wahres daran, die Wärme und die Nähe seines Liebsten zu spüren, keine Körperfeindlichkeit. Was aber auch vorrangig ist, dass die seelische und geistige Bindung stimmt, man sollte schon genau prüfen wem man seine innersten Gefühle schenkt, denn ein von Kuschelpartner zu Kuschelpartner aus Ängsten des Alleinseins heraus kann fatale Folgen haben. Man soll auch immer bei sich bleiben und nicht nur den Partner als Ofen gegen die bösen Geschehnisse in der Außenwelt benutzen. Der Mensch sollte auch in sich selbst ruhen und Kraft und Liebe aus der Kraftquelle seines Inneren schöpfen können, sodass man es auch verkraften kann, wenn ein geliebter Freund oder Partner aus wichtigen Gründen eine Zeit nicht bei uns sein kann. Doch wenn er dann da ist sollte man sich schon in tiefen Blicken einander in die Seele schauen, denn die Augen sind das Fenster zur Seele und ein Blick in die Augen des Geliebten kann ein enormes Glücksgefühl auslösen. Die Berührung und die Zärtlichkeit muss nicht gleich sexuell anregend sein sondern dem anderen zeigen, ich bin für dich da, du bist nicht allein, egal ob ich gerade bei dir bin oder in ein paarTagen auf einem entfernten Kontinent oder an einer entfernten Arbeitsstelle. Egal wo, das innere Band was die Liebenden verbindet, das ist ausschlaggebend. Das lässt Menschen gesunden und gesund bleiben, wenn das Wissen vorhanden ist, da ist jemand für mich und mit mir im Herzen vereint. Er denkt an mich, egal wo er gerade ist, denn unter Liebenden spürt man das, wenn der Andere an uns denkt. Natürlich sollten diese Zeiten aber nicht überwiegen, wo Menschen sich sehnen müssen und darüber das Interesse an allem anderen drohen zu verlieren, dann sind sie nicht mehr in ihrer Mitte oder sie müssen diesen Zustand der Langen Trennungen einfach ändern, es gibt immer Wege, wenn man will!