Frohmedizin: 5 Regeln
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1. Bewegen Sie sich. Viele Krankheiten resultieren daraus, dass Sie einige Pfunde zu viel auf Ihren Hüften haben: Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall, Arthrose … Und warum schleppen Sie übermäßig Fett mit sich herum? Weil wir Menschen verlernt haben, uns zu bewegen. Wenn Sie regelmäßig und vor allem richtig Sport treiben, dann werden Sie nicht nur diese Pfunde rasch verlieren. Sie werden auch besser denken können, kreativ sein und Ihr Immunsystem stärken. Dazu müssen Sie Sport nicht zu Ihrem Lebensmittelpunkt machen. Ich empfehle Ihnen, sich mindestens drei bis viermal pro Woche eine halbe Stunde lang zu bewegen. Am besten wäre natürlich täglich, damit Sport für Sie ganz selbstverständlich zum Alltag gehört. Dann kurbeln Sie Ihre Fettverbrennung an, versorgen Ihren Körper mit mehr Sauerstoff und regen die Bildung neuer Gehirnverbindungen an.
2. Ernähren Sie sich so frisch wie möglich. Die Industrie macht es uns heute sehr leicht. Wenn Sie Hunger haben, brauchen Sie im Grunde nur eine Mikrowelle, ein Fertiggericht und zwei Minuten Zeit – schon ist eine (leckere?) Mahlzeit fertig. Noch einfacher geht es mit den so genannten Tassensuppen. Einfach Wasser draufschütten, umrühren, essen. Aber was genau essen Sie da? Der Kochtopf der Industrie ist nicht ungefährlich. So wissen wir, dass Glutamat, ein Würzmittel, das vielen Lebensmitteln beigemischt ist, als Nervengift wirken kann. Und die anderen Industriestoffe wie Farbstoffe, Trennmittel oder Säuren, die in diesen Mahlzeiten stecken, sind alles andere als gesund. Essen Sie lieber echte „Lebens“-Mittel: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch und Hülsenfrüchte. Wenn Sie diese Nahrung beim Biobauern oder im Bioladen kaufen, enthalten sie nicht nur weniger Schadstoffe. Auch der Vitalstoffgehalt ist höher. So enthalten Früchte aus biologischem Anbau zum Beispiel ein Drittel mehr Vitamin C als konventionell angebautes Obst.
Wussten Sie übrigens, dass sich nur 4 % aller Deutschen an die Empfehlung hält, 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu essen? Folgen Sie nicht den 96 %, die das nicht tun. Ein Glas Orangensaft, ein Apfel, ein Salatteller, eine Gemüsebeilage zu Mittag und abends auf dem Sofa noch ein paar Möhren zum Knabbern – und schon haben Sie es geschafft, 5 Portionen täglich unterzubringen. Sie werden merken: Ihre Gesundheit wird sich dadurch spürbar verbessern. Diese täglichen 5 Portionen Obst und Gemüse senken darüber hinaus Ihr Krebsrisiko um bis zu 30 %.
3.Manchmal müssen es Nahrungs-ergänzungsmittel sein. Aber bitte, nehmen Sie nicht einfach wahllos irgendwelche Vitaminpillen. In den meisten Fällen tun Sie dann genau das Falsche. Sie müssen gezielt vorgehen. Lassen Sie Ihr Blut untersuchen, den Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen messen. So erfahren Sie, wo Sie Defizite haben. Und diese können Sie dann ausgleichen – genau auf Ihren Bedarf zugeschnitten.
4. Lassen Sie sich nicht stressen. Die Weltgesundheitsorganisation hat Stress zu den größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Wus-sten Sie, dass 70 % aller Krankheiten stressbedingt sind? Dagegen kann Ihnen ein gezieltes Entspannungstraining helfen. Yoga zum Beispiel, aber auch autogenes Training oder Meditation schützen Sie vor diesen 70 %.
5. Glauben Sie – an sich, aber auch an Ihre Gesundheit. Glaube ist der beste Arzt. So sind zum Beispiel die Spontanheilungen von Krebs zu erklären – diese Menschen waren immer positiv gestimmt. Sie haben geglaubt, dass sie die Krankheit besiegen werden. Und so ist auch der Erfolg von Placebos (Scheinmedikamenten) zu erklären. Es heißt nicht umsonst: „Der Glaube versetzt Berge.“ Menschen, die an sich glauben und glauben, dass sie stark sind, leben im Durchschnitt 7 Jahre länger als Menschen, die keine Hoffnung sehen.