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Frohmedizin: So leben Sie glücklich

Frohmedizin: Zu den Geheimnissen wirklich glücklicher Menschen zählt vor allem, dass sie die kleinen Glücksmomente im Alltag wahrnehmen und genießen. Das besondere an diesen glücklichen Menschen: Wer öfter kleine Glücksmomente erlebt, fühlt sich großen Herausforderungen und Krisen gewachsen.

Inhalt: 

  1. Was ist Glück?
  2. Glücksmoment vs. dauerhaftes Glücksgefühl
  3. Fehlende Glücksmomente machen krank
  4. Bedanken vs. beschweren
  5. Glück braucht Chancen
  6. Lachen kann Ihnen längeres Leben schenken
  7. Kuscheln fördert die Gesundheit
  8. Ihre Wünsche bestimmen Ihr Handeln
  9. Schuldgefühle verweisen
  10. Drei Schritte zum Glück
  11. So leben Sie glücklich selbst wenn Sie krank sind

frohmedizin Glück glücklich © Adobe Stock – drubig photo

Was ist Glück?

Auf die Frage: „Was ist eigentlich Glück?“ gibt Ihnen selbst der größte Philosoph keine genaue Antwort. Zu verschieden ist das, was jeder Mensch als Glück bezeichnet. Für den einen ist es die Gesundheit, für den anderen die eigenen Kinder und der Dritte fühlt sich glücklich, wenn er sich ehrenamtlich betätigt.

Eines aber ist Glück nicht: ein kurzer, schneller Kick, der sich mit Geld bezahlen lässt. Wenn Sie der Meinung sind, reiche Menschen leben glücklicher als arme, weil sie sich mit ihrem Geld alles kaufen und alle Wünsche erfüllen: Dem ist nicht so. Käufliches Glück oder durch Vergnügen erlangte Glücksmomente dauern nicht ewig an. Sie bleiben so lange glücklich, wie das Vergnügen anhält. Schnell langweilen Sie sich und fühlen sich leer. Dauerhaft dagegen hält lediglich das wahre Glück.

Glücksmoment vs. dauerhaftes Glücksgefühl

Im Deutschen existieren zwei verschiedene Bedeutungen: es gibt „Glück haben“ und „Glück empfinden“. „Glück haben“ setzt in der Regel einen Zufall voraus: Sie gewinnen im Lotto, bekommen unerwartet etwas geschenkt oder entgehen durch Zufall einem Unfall. In allen diesen Fällen hatten Sie zufälliges Glück. Dabei handelt es sich um ein Gefühl, das in den meisten Fällen nicht lange anhält.

Anders verhält sich dagegen der Zustand, wenn Sie Glück empfinden. Er äußert sich unbewusst: Sie können meistens nicht sagen, dass Sie sich glücklich fühlen, sondern nehmen ein Wohlgefühl wahr. Dieser Zustand lässt sich nicht objektivieren, es entscheiden Ihre subjektiven Empfindungen. Es gibt zwei Varianten, wie Sie Glück empfinden:

  1. als Glücksmoment, wenn Sie zum Beispiel einen netten Abend mit Freunden verbringen oder einen schönen Tag erleben
  2. als dauerhaftes Gefühl, wenn Sie mit Ihrem Leben zufrieden sind und täglich viele Glücksmomente erleben

 Fehlende Glücksmomente machen krank

Wahres Glück entsteht im Körper, wie Londoner Wissenschaftler nachwiesen. Sie gingen von der These aus, dass depressive – also unglückliche – Menschen höhere Werte des Stresshormons Cortisol im Körper aufweisen. Daraufhin untersuchten sie 200 Menschen. Sie führten alle ein Tagebuch, in dem sie ihre Glücksmomente festhielten.

Diejenigen, die wenige Glücksmomente im Leben hatten, wiesen die höchsten Cortisolwerte auf. Das Hormon steht für größeren Stress und macht krank: Es kann Diabetes, Bluthochdruck sowie Immunschwäche verursachen.

Wie kommen Glücksmomente in Ihr Leben? Sie haben Pflichten und Termine und es bleibt keine Zeit, den Schmetterlingen nachzuschauen – ganz im Gegenteil: Nehmen Sie sich diese Zeit, sich an kleinen Dingen im Alltag zu erfreuen. Nur dann leisten Sie Ihre Aufgaben im Alltag und empfinden dabei Freude. Sich die Zeit für dieses Alltagsglück zu nehmen, fällt übrigens nicht schwer.

 Bedanken vs. beschweren

Bedanken Sie sich. Schnell ist es gemacht: ein Brief geschrieben, zum Telefonhörer gegriffen – und schon wieder beschweren Sie sich über etwas, was Ihrer Meinung nach nicht in Ordnung war. Setzen Sie das in Relation dazu, wie oft Sie sich in der letzten Zeit bedankten.

Es geht bei einem Dankesbrief nicht nur darum, dass eine andere Person für ihre Leistung Anerkennung erfährt. Es geht darüber hinaus um Sie selbst.

Die Gefühle bei einem Beschwerdebrief kennen Sie: Sie fühlen sich aufgebracht, empört und wütend. Was ist das Gefühl, wenn Sie sich schriftlich oder telefonisch bedanken? Sie sind selbst glücklich und voller Freude.

Dieses Gefühl verstärkt sich, weil Sie es mit jemandem teilen. Ihr Gehirn speichert diese freudigen Eindrücke. Sie nehmen sie in Zukunft besser wahr. Wenn Sie einen Dankesbrief erhalten, bekommen Sie Glück zum Festhalten. Holen Sie den Brief hervor, wenn es Ihnen nicht gut geht. Erinnern Sie sich an das freudige Gefühl, als sie ihn bekamen. Auf diese Weise geht es Ihnen besser.

Glück braucht Chancen

Wenn Sie immer Ihren eingefahrenen Alltagsabläufen nachgehen, verbauen Sie jedem Glücksmoment den Zugang. Er kann nicht zwischen die verkrusteten und eingefahrenen Strukturen Ihres Lebens dringen.

Verändern Sie Ihren Alltag. Fahren Sie eine andere Strecke zur Arbeit oder gehen Sie auf einem anderen Weg in die Stadt – und machen Sie dabei die Augen auf. Beobachten Sie die anderen Menschen, die Umgebung. Haben Sie den blühenden Baum oder die lustige Statue schon einmal wahrgenommen?

Verharren Sie nicht im Alltagsgerüst. Der Tagesablauf vieler Menschen ist in eine To-do-Liste gequetscht. Darauf stehen Aufstehen, Frühstücken, Arbeit, Einkaufen usw. Sie sind mit nichts anderem beschäftigt, als diese Liste abzuarbeiten.

Auch hier gilt: Lassen Sie sich ein bisschen mehr Raum, folgen Sie nicht der Listen-Routine. Entwickeln Sie einen Blick für Ihre Umwelt. Auf diese Weise erkennen Sie die kleinen Schönheiten nebenan, die Sie glücklich und fröhlich stimmen.

Frohmedizin: Der gute Morgen

Wenn Sie sich morgens aus dem Bett quälen und mit Gedanken bei all den lästigen Aufgaben für den Tag sind, lassen Sie dem Glück keine Chance. Stehen Sie schwungvoll auf und begrüßen Sie den Tag freundlich. Das klappt zum Beispiel mit einem CD oder Radio-Wecker, den Sie auf Ihren Lieblingssender einstellen. So entwickelt sich das „Gewecktwerden“ zu einem positiven Erlebnis.

Überzeugen Sie sich davon, dass der neue Tag Ihnen die Chance für freudige Ereignisse gibt. Denken Sie nicht mit Horror an Ihre Aufgaben, sondern erwarten Sie sie fröhlich. Sehen Sie sie als weiteren Schritt auf Ihrem Weg. Stellen Sie sich morgens den Abend vor. Einen Abend, an dem Sie all Ihre Aufgaben gut gelungen und zu Ihrer Zufriedenheit erledigten.

Glückliche Erinnerungen

Wühlen Sie in der Kiste mit Ihren Fotos oder blättern Sie Bilderalben durch. Sicherlich finden Sie Fotos, die Sie an tolle Landschaften, traumhafte Urlaube oder glückliche Situationen erinnern.

Stellen Sie diese Aufnahmen in einem Bilderrahmen zusammen und hängen Sie sie dort auf, wo Sie häufig hinschauen. So behalten Sie bei trübem Wetter den Blick auf die Sonne und glückliche Gedanken.

Positive Nachrichten

Es gibt Alternativen zu den Schreckensmeldungen der Presse, leider bisher nicht auf Deutsch, sondern nur auf Englisch. Unter www.positivepress.com finden Sie jeden Tag die positive Meldung und das positive Zitat des Tages. Die Seite ist es wirklich wert, dass Sie Ihr ab und zu mal einen Besuch abstatten.

Lachen kann Ihnen ein längeres Leben schenken

Haben Sie heute schon gelacht? Wenn nicht, dann sollten Sie das dringend tun, denn Lachen kann Ihr Leben verlängern.

So lautet zumindest eine Schlussfolgerung amerikanischer Wissenschaftler. Sie gehen davon aus, dass Menschen, die viel und gerne lachen, bis zu 7 Jahre länger leben als „Miesmuffel“.

Lachen soll das Leben verlängern

Ihre Behauptung resultiert auf Untersuchungen von Fotos. Die Forscher der Wayne State University, Michigan hatten über 200 Fotos von Baseballspielern betrachtet. Die Bilder wurden 1952 aufgenommen; 184 der Spieler sind mittlerweile verstorben.

Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass diejenigen, von denen es lächelnde Fotos gab, durchschnittlich 75 Jahre alt wurden, diejenigen, die richtig gelacht hatten, wurden fast 80 Jahre. Dagegen starben die, die ernst dreinschauten, im Durchschnitt schon mit 72,9 Jahren.

So oder so – positiv denken ist nie verkehrt

Natürlich kann man nun darüber streiten, ob nur das Lachen den Unterschied in der Lebensdauer ausgemacht hat. Andererseits wissen wir aber schon länger, dass Menschen, die positiv denken, auch gesünder sind.

Kuscheln fördert die Gesundheit

Kuscheln ist nicht nur ein Grundbedürfnis sondern auch außerordentlich gesund. Forscher der Medizinischen Universität Wien sind dem „Kuschel-Phänomen“ auf den Grund gegangen und haben viele gesundheitliche Auswirkungen der liebevollen Umarmung nachgewiesen.

Kuscheln bewirkt:

  • Stressabbau
  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Aktivierung des Immunsystems
  • Abbau von Ängsten
  • Erhöhung des generellen Wohlbefindens

All diese Wirkungen entstehen allerdings nur, wenn die beiden miteinander Kuschelnden einen engen Bezug zueinander haben. Denn nur dann wird auch das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das mitverantwortlich dafür ist, dass eine Bindung zwischen zwei Menschen entsteht. Parallel dazu wird beim liebevollen Knuddeln auch das Hormon Dopamin ausgeschüttet, das nachweislich zu einem gesteigerten Wohlgefühl führt.

Wir sollten also möglichst häufig – und nicht nur am Weltkuscheltag – die körperliche Nähe zu unserem Liebsten suchen. Die meisten gesundheitlichen Auswirkungen haben zwar innige Umarmungen, doch auch das liebevolle Berühren der Hände stärkt schon das Herz-Kreislauf-System.

US-amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass bereits 10 Minuten bloßes Händchenhalten den Blutdruck senken kann. Und außerdem fördert Kuscheln nicht nur die Gesundheit, es stärkt auch die Beziehung und ist dadurch doppelt gut fürs Herz.

Ihre Wünsche bestimmen Ihr Handeln

Das Geheimnis steckt darin, dass Ihre Wünsche unbewusst auch Ihr Handeln bestimmen. Stellen Sie sich vor, Sie wollen Bundeskanzler werden. Sie haben es sich ganz fest vorgenommen. Sie wachen mit dem Gedanken Bundeskanzler“ auf, sie gehen mit diesem Gedanken zu Bett. In Ihnen formt sich der Wille, es zu schaffen.

Ganz automatisch kommt es dann zu bestimmten Handlungen. Sie werden das gar nicht wahrnehmen. Selbst wenn sich vor Ihnen ein Hindernis auftut – wenn Sie wirklich fest von Ihrem Ziel, Bundeskanzler zu werden, über- zeugt sind und es unbedingt erreichen wollen, werden Sie eine Lösung finden. Und irgendwann, eines Tages, sind Sie dann wirklich Kanzler (denken Sie an Gerhard Schröder – das war genau sein Weg).

Im Rückblick werden Sie dann vielleicht sagen: Es war Zufall oder Schicksal, dass ich in dieser oder jener Situation genau das oder jenes getan habe.“ Aber es war kein Zufall, keine höhere Macht, die Sie genau das tun ließ, was Sie Ihrem Ziel ein Stück näher brachte. Es war Ihr Wunsch, den Sie in sich trugen, Ihr Unterbewusstsein, das Sie zu dieser Handlung bewegt hat.

Verweisen Sie hinderliche Schuldgefühle des Platzes

Viele negative Gedanken und Gefühle entstehen aus Schuldgefühlen heraus. Denn dafür ist fast jeder Mensch empfänglich. Diffuse Schuldgefühle sind nicht an konkrete Situationen oder „Verfehlungen“ gekoppelt. Es sind Schuldgefühle, die weit über gewisse echte oder vermeintliche Unzulänglichkeiten im Leben des Einzelnen hinausgehen – so eine Art Kollektivschuld in abertausend Jahren angespart, mit Zins und Zinseszins im menschlichen Gehirn verankert.

Jeder Mensch macht mal etwas falsch oder benimmt sich daneben. In irgendeiner Weise haben wir alle mal Schuld an irgendetwas. Doch wenn Sie sich permanent wegen allem Möglichen in schlechtem Gewissen wälzen, behindern Sie sich selbst. Der Hang zu negativen Gefühlen sich selbst gegenüber schwächt Sie.

Wenn Sie sich schuldig fühlen, beengt Sie das, macht Sie ohnmächtig, drückt Ihre Stimmung, beschneidet Ihre Taten und hält Sie in dem Glauben, niemals zu genügen, es nie recht machen zu können, den Erwartungen nicht zu entsprechen und trotzdem für alles verantwortlich zu sein. Schuld zu haben eben. Wo immer etwas schiefläuft, fühlen Sie sich verantwortlich.

Selbst wenn andere versagen, krank werden, schwach und erfolglos sind oder weniger Geld verdienen. Solche Menschen müssen lernen, sich nicht schuldig zu fühlen und über jedes Missverhältnis, das Mäntelchen der Harmonie decken zu müssen.

Machen Sie sich deshalb klar:

  • wenn Sie Schuldgefühle haben, ist niemandem geholfen –  weder Ihnen noch den Menschen, die diese Gefühle in Ihnen auslösen
  • Schuldgefühle machen Sie erpressbar, und das kann überhaupt nicht in Ihrem Interesse sein
  • Schuldgefühle sind ein nutzloser Hemmschuh, der Ihnen Zeit und Kraft raubt.

Holen Sie in 3 Schritten das Glück in Ihr Leben

Es ist zwar höchst philosophisch gedacht, hier und heute zu leben. Aber Sie können diesen Ansatz durchaus in Ihr tägliches Leben umsetzen. Ein aktives Leben im Heute bedeutet zum Beispiel, dass Sie

  • sich freuen können, wenn es einen ­ noch so kleinen ­ Grund dafür gibt,
  • Ihren Partner lieben, wenn Sie ,,den richtigen“ gefunden haben,
  • laut lachen, wenn Sie sich in einer lustigen Situation befinden,
  • sich konzentrieren können, wenn Sie eine wichtige Aufgabe erledigen müssen,
  • traurig sind, wenn Sie sich von jemandem verabschieden.

Das klingt schwieriger, als es ist. Um so ein Leben erleben zu können, bei dem Sie jeden Augenblick wirklich wahrnehmen, müssen Sie nur drei Dinge lernen und dann im täglichen Leben umsetzen.

3 Schritte zum Glück

1. Leben Sie nicht in der Vergangenheit. Sicherlich kennen Sie das selbst: Sie müssen immer wieder an Vergangenes denken. An Situationen, die Sie noch nicht abgeschlossen haben oder in denen Sie im Nachhinein besser anders gehandelt hätten.

Gedanken wie ,,Hätte ich nur … dann wäre …“ kreisen dann in Ihrem Kopf. Oder Sie geben sich die Schuld für Geschehnisse, die Sie heute nicht mehr ändern können.

Diese Energie, die Sie dafür aufbringen, ist vergeudet. Sie müssen also als Allererstes Ihre Einstellung zur Vergangenheit ändern. Sehen Sie das Vergangene als einen Zeitabschnitt,

  • aus dem Sie lernen können,
  • mit dem Sie abschließen müssen,
  • dessen Erlebnisse Sie zu dem gemacht haben, was Sie heute sind,
  • in dem Sie gelernt haben, anderen Menschen zu verzeihen ­ und auch sich selbst.

Wenn Sie dies verinnerlichen, dann trauern Sie nicht mehr den Geschehnissen nach, die in der Vergangenheit liegen. So schließen Sie mit der Vergangenheit ab, nehmen aber das Positive mit in die Gegenwart. Dann können Sie dankbar und voller Freude zurückschauen, verweilen gedanklich aber nicht mehr in vergangenen Situationen.

2. Leben Sie nicht im Morgen. Auch Menschen, die immer nur an die Zukunft denken, leben nicht im Heute. Vielmehr machen sie sich ständig Sorgen um das Zukünftige: ,,Was wird sein, wenn dies oder das passiert?“ ist einer der ständigen, bedrückenden Gedanken. Manche Menschen verlagern ihr komplettes Leben in die Zukunft: ,,Wenn ich mehr Geld habe, wenn die Kinder endlich groß sind, wenn ich in Rente gehe, dann mache ich dies oder das.“

Beide Gedankenansätze haben das Gleiche zur Folge: Sie werden davon abgehalten, Ihr momentanes Leben zu genießen. Sie verschieben alles auf einen unbekannten Zeitpunkt, sparen Ihr Leben für die Zukunft auf. Natürlich müssen Sie ab und zu in die Zukunft denken. Sie sollten planen, wohin Ihr Lebensweg gehen soll. Das gehört zu einem erfüllten Leben. Dann sollten Sie überlegen, welche Wege Sie zu Ihrem Traum in der Zukunft führen können.

Aber wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, müssen Sie wieder in die Gegenwart zurückkehren. Sie dürfen nicht in der Zukunft verweilen und sich denken: ,,Irgendwann in einigen Jahren mache ich dieses und jenes.“ Sie müssen jetzt, in der Gegenwart, leben. Nur so können Sie heute die Schritte gehen, die Ihnen helfen, die Ziele in Ihrer Zukunft zu erreichen.

3. Leben Sie im Hier und Jetzt. Ein wirklich erfülltes Leben können Sie also nur haben, wenn Sie im Heute leben. Leben Sie so, dass Sie nichts bereuen oder verpassen, wenn Ihr Leben morgen enden sollte. Wichtig dabei ist, dass Sie jede Erfahrung und jede Chance, die das Leben Ihnen bietet, mitnehmen.

Das können durchaus Dinge sein, die Sie auf den ersten Blick nicht für nötig erachten. Versuchen Sie auch hier stets, die positiven Seiten des Lebens zu entdecken und auszukosten. So können Sie jede Minute Ihres Lebens aktiv genießen und Ihre Zukunft nach Ihren Wünschen gestalten. Und nun: Leben Sie los!

So leben Sie glücklich – selbst wenn Sie krank sind

In verschiedenen wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen: Je mehr man sich auf seine Schmerzen konzentriert, desto schlimmer werden sie empfunden. Wenn Sie ein chronisches Gesundheitsproblem haben, tragen Sie stets ein kleines Notizbuch mit sich und notieren jedes Mal, wenn Sie an Ihre Krankheitssymptome denken, die Uhrzeit, ferner, woran genau Sie gedacht haben und was Sie währenddessen getan haben. Nach sieben Tagen werten Sie Ihre Notizen aus: Was haben Sie typischerweise getan, während Sie an Ihre Erkrankung gedacht haben? Bei welcher Betätigung kamen die Gedanken besonders häufig hoch, bei welcher Beschäftigung besonders selten oder nie?

Ziel der Übung ist es, in Zukunft mehr Zeit mit solchen Dingen zu verbringen, die Ihre Gedanken davon abhalten, sich mit Ihrer Erkrankung oder Ihren Schmerzen zu beschäftigen. Denken Sie z.B. seltener an Ihre Krankheit, wenn Sie mit Freunden zusammen sind, in Ihrem Garten arbeiten oder Musik hören, sollten Sie diesen Tätigkeiten mehr Zeit in Ihrem Leben einräumen.

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