Eigenbluttherapie: Varianten
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GNL5356
Heilpraktiker und Ärzte setzen heute verschiedene Varianten der Eigenbluttherapie ein, bei denen das Blut vor der Rückinjektion noch speziell behandelt wird.
Unveränderte Eigenblut-Therapie: Das entnommene Blut wird unbehandelt in den Körper zurückinjiziert. Spezielle Anwendungsgebiete: Schleimhauterkrankungen und bakterielle oder virale Hautinfektionen.
Eigenbluttherapie mit defibriniertem Eigenblut: Das Blut wird mechanisch zur Gerinnung gebracht und das Gerinnsel (Fibrin) vor der Rückinjektion entfernt. Somit ist das Blut weniger dickflüssig.
Ozon-Eigenblut-Therapie: Das Blut wird mit einem Ozon-SauerstoffGemisch angereichert und zurückgeleitet. Spezielle Anwendungsgebiete: Krebsleiden, chronische Krankheiten oder Virusinfektionen.
Hämatogene Oxidationstherapie (HOT; Blutwäsche nach Wehrli, fotobiologische Behandlung): 50 bis 200 ml Blut werden durch Natriumcitrat und Heparin ungerinnbar gemacht. Sauerstoff oder Ozon werden eingeblasen und die Aufschäumung mit einem UV-C-Strahler bestrahlt. Spezielle Anwendungsgebiete: Durchblutungsstörungen, Stoffwechselstörungen (hohe Blutfettwerte, Diabetes, Gicht) und chronische Hepatitis.
Ultraviolett-aktivierte Eigenbluttherapie: Das Blut wird vor der Injektion mit UV-B-Licht bestrahlt. Das soll die Reaktion des Körpers auf das Eigenblut noch verstärken.
Eigenbluttherapie mit Zugabe von homöopathischen oder pflanzlichen Präparaten: Homöopathische Mittel oder Pflanzenextrakte (z. B. Echinacea oder Mistel) können den Effekt der Eigenbluttherapie weiter verbessern. Sie werden je nach Krankheitsbild individuell ausgewählt. Oft verbessern sie auch die Verträglichkeit der Behandlung.
Eigenblutnosode: Entnahme eines Tropfens Blut aus der Fingerkuppe. Das Blut wird nach homöopathischen Vorschriften verdünnt („potenziert“) und anschließend über den Mund aufgenommen. Spezielle Anwendungsgebiete: Asthma, Nasennebenhöhlen-Erkrankungen, Kinderheilkunde.
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