Chakren: Die sieben Energiezentren
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Chakren
Sicherlich haben Sie schon öfter von Chakren gehört. In bestimmten Bereichen der alternativen Therapien kommt dieser Begriff immer wieder vor, zum Beispiel in der Klangschalen- oder der Edelsteintherapie. Was aber hat es auf sich mit diesen angeblichen Energiezentren des Menschen?
GNL5356
Der Begriff „Chakra“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Kreis, Bewegung und auch Rad. Zum ersten Mal wird dieser Begriff für die feinstofflichen Energiezentren des Menschen in den altindischen Upanishaden verwendet. Manche Menschen behaupten auch, sie könnten diese Chakren sehen; dabei handele es sich um drehende Räder aus Licht. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einer Blüte wurden die Chakren in Indien später auch „Lotusblüten“ genannt.
Es gibt sieben Hauptchakren auf der Körpervorderseite, die körperlich jeweils mit einer endokrinen (absondernden) Drüse verbunden sind und deren Funktion sie mit beeinflussen, sowie eine ganze Reihe von Nebenchakren. Diese befinden sich auf der Oberfläche des so genannten Ätherkörpers, der den physischen Körper in der Regel um 1 – 2 cm überragt. Die Größe der einzelnen Chakren ist unterschiedlich und schwankt von Person zu Person.
Jedem Chakra wird eine Farbe zugeordnet. Die Farben der einzelnen Chakren sind unterschiedlich und bei jeder Person gänzlich anders. Sie spiegeln unsere Gedanken- und Gefühlswelt wider und zeigen den Grad unserer spirituellen Entwicklung. Über diese Farben können blockierte Chakren therapiert werden.
Chakren führen Körper und Seele Energie zu
Chakren dienen in erster Linie dazu, dem menschlichen Körper feinstoffliche Schwingungen von außen zuzuführen. Sie erreichen dies durch Drehung um eine stabile Achse, die einen Sog erzeugt. Diese Achse, oft auch als Chakrastiel bezeichnet, birgt in sich auch den Kanal, durch den die aufgenommenen Schwingungen nach innen gelangen.
Die von den Chakren aufgenommenen Schwingungen werden zum Aufbau von Gefühlen, Gedanken und inneren Prozessen benötigt, die mit unserer spirituellen Entwicklung zusammenhängen. Was sich dabei jedoch letztlich abspielt, entzieht sich unserem Verständnisvermögen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Aufgabe der Chakren im Wesentlichen darin besteht, das Baumaterial für die seelischen Vorgänge zu liefern.
Über die Chakren gelangen auch feinstoffliche Schwingungen in den Körper, die dieser nicht verarbeiten kann. Diese werden über spezielle Austrittspunkte auf der Körperrückseite wieder ausgeschieden. Sie befinden sich wie die Chakren auf der Oberfläche des Ätherkörpers und haben einen Durchmesser von 4 bis 5 mm. Eine Verbindung zwischen den einzelnen Chakren und deren Austrittspunkten existiert nicht. Die auf der Körpervorderseite von den Chakren aufgenommenen Schwingungen treten jeweils über den Chakrastiel ein und strömen frei durch den Körper. Nicht benötigtes Schwingungsmaterial driftet zur Körperrückseite und sammelt sich an den entsprechenden Austrittspunkten, wo es anschließend ausgeschieden wird. Dieser Mechanismus ist bei allen Chakren derselbe.
Über die Chakren wird also Energie aufgenommen, die unser Körper und unsere Seele brauchen. Sind die Chakren blockiert und nehmen weniger Energie auf, kann sich dies durch Erkrankungen an inneren Organen niederschlagen. Ist zum Beispiel das Solar-Plexus-Chakra blockiert, können unter anderem Magengeschwüre entstehen oder die Verdauung der Nahrung ist deutlich eingeschränkt. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Chakren zu behandeln, um Körper und Seele die benötigte Energie zuzuführen.
Über Farben können die Chakren mit Energie geladen werden
Als mögliche Farbbehandlung der Chakren bietet sich auf den ersten Blick die großflächige Bestrahlung der Energiezentren mit deren Resonanzfarben an. Leider erweist sich diese in der Praxis als nicht sehr effektiv. Um eine befriedigende therapeutische Wirkung zu erzielen, muss das Licht gebündelt und direkt auf die nur 4 bis 5 mm große Eintrittsöffnung der Chakren gestrahlt werden. Verfehlt der Therapeut die im Durchschnitt 1 bis 2 cm über der Körperoberfläche gelegene Eintrittsöffnung auch nur um ein bis zwei Millimeter, so tritt keinerlei Resonanzeffekt auf.
Selbst wenn es dem Behandler gelingt, diese Stelle exakt zu lokalisieren und die Farblampe dorthin zu justieren, wird der Therapieerfolg bereits durch die geringste Bewegung des Patienten vereitelt, der dabei 10 bis 15 Minuten lang vollkommen regungslos liegen muss. Eine Behandlung des Nabelund Herzchakras ist mit dieser Methode infolge der Atembewegung von Brust und Bauch überhaupt nicht möglich.
Eine Alternative zu diesem nicht praktikablen Verfahren bietet die Farbtherapie der Chakrapunkte der Mondlinienpunkte. Hierbei handelt es sich um neu gefundene Akupunkturpunkte, die noch feinstofflicher wirken als die chinesischen Akupunkturpunkte und dennoch wesentlich einfacher zu therapieren sind. Die Mondlinienpunkte befinden sich im vorderen und hinteren Beckenbereich und auf der Stirn.
Bei dieser Methode der Chakratherapie mit Farben werden Punkte direkt auf der Körperoberfläche behandelt, die verhältnismäßig einfach zu lokalisieren sind. Die Farblampe muss dabei nicht mit einem Pyramidenfokus an eine eng umrissene Stelle gehalten, sondern kann mit dem Flachfokus im Abstand von 5 bis 15 cm vom Körper entfernt an einem Stativ befestigt werden. Die Behandlung sollte in einem ruhigen, leicht abgedunkelten Raum stattfinden, in dem der Patient weder durch die Türklingel noch durch das Telefon gestört wird. Sanfte Entspannungsmusik im Hintergrund ist sehr förderlich, da sie einen beruhigenden Einfluss auf den Patienten ausübt. Um die Wirkung der Farbtherapie zu verstärken, kann man zusätzlich ein ätherisches Öl, das Ihnen als Patient angenehm ist, in der Aromalampe verdampfen lassen.
Auch Metalle aktivieren die Chakren
Eine verhältnismäßig einfache und dennoch wirkungsvolle Form der Chakratherapie ist das Auflegen von Metallen auf die Chakren bzw. deren Austrittspunkte. Voraussetzung dafür ist jedoch die exakte Lokalisierung der entsprechenden Stellen. Außerdem sollten die eingesetzten Metalle in der Höhe jeweils so platziert werden, dass sie möglichst genau die Ein- bzw. Austrittsöffnung auf der Oberfläche des Ätherkörpers berühren. Dies lässt sich erreichen, indem man die Metallstücke auf eine entsprechende Unterlage legt. Da der Ätherkörper den physischen Körper im Durchschnitt um ein bis zwei Zentimeter überragt, ist die Verwendung von etwa 1,5 Zentimeter dicken Metallbrocken auf einer ca. 0,75 Zentimeter hohen Unterlage zu empfehlen. Gold kann auch in Form von Blattgold verwendet werden, das in einer Flüssigkeit in kleinen Fläschchen preisgünstig im Handel angeboten wird. Dasselbe gilt auch für Silber. Als Anwendungsdauer genügen 10 – 15 Minuten. Um Überstimulationen zu vermeiden, sollten in einer Sitzung nur 1 – 2 Metalle eingesetzt werden.