Bachblüten: Gewinnung der Essenzen
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GNL5356
1. Die Sonnen-Methode
Die wildwachsenden Blüten werden in England und Wales zur Zeit der Vollreife von Pflanzen an den von Bach ausgewählten natürlichen Standorten gepflückt, morgens vor neun Uhr an einem sonnigen Tag. Direkt am Ort werden sie sofort in eine Glasschüssel mit 1/2 Liter Quellwasser aus der Umgebung gelegt und drei bis vier Stunden der Sonne ausgesetzt. Die Sonneneinwirkung erhöht die Vibration, die die Blüten im Wasser bewirken. (Es ist ein altes Apothekerrezept, Töpfe mit Lösungen zur Steigerung der Wirkung in die Sonne zu stellen.) Nachdem die Blüten herausgenommen worden sind, wird das Blütenwasser mit dergleichen Menge 35-prozentigen Alkohol konserviert und später noch einmal hoch verdünnt (im Verhältnis 1 : 240). Das ergibt den Inhalt der Vorratsfläschchen, die wir in Apotheken kaufen können und aus denen für die Einnahme 1 Tropfen für 10 ml Wasser genommen wird. Nach der Sonnenmethode werden vorzugsweise Blüten zubereitet, die zur Sommerzeit blühen, wenn die Sonne am höchsten steht.
2. Die Kochmethode
An einem sonnigen Tag werden vor neun Uhr 120 Gramm frischgepflückte Blüten des ausgewählten Strauches oder Baumes in einen Emailletopf (Fassungsvermögen 3,5 Liter) gegeben, mit 1 Liter Quellwasser der Umgebung aufgegossen und etwa eine halbe Stunde auf einer Flamme sieden gelassen. Nach der Abkühlung wird die Flüssigkeit mehrmals gefiltert und wie bei der Sonnenmethode weiter verarbeitet. Für die Kochmethode bieten sich Pflanzen an, die früh im Jahr blühen, wenn die Sonne für die erstere Methode noch nicht ihre volle Kraft erreicht hat.
Die Essenzen enthalten keine Substanz der Blüten, nur noch die Information der Schwingung. Wasser ist ein sehr beeindruckbares Medium, und es hat ein Gedächtnis. Diese Vorstellung steht hinter diesen Prozeduren.