Nasentropfen immer nur kurz anwenden
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 20. November 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Wenn Ihnen verstopfte Nasengänge Probleme machen, können Nasentropfen kurzfristig eine Erleichterung sein. Über längere Zeit sollten Sie diese nicht verwenden, weil Ihre Nasenschleimhäute dann austrocknen und die Nasentropfen dazu verführen, sie ständig zu verwenden. Das wiederum kann zu chronischem Schnupfen führen. Im Prinzip sind aber Nasentropfen und Nasenspray besser als Tabletten, denn sie haben weniger Nebenwirkungen. Nasenöle sind nicht empfehlenswert, da sie die Flimmerhärchen in der Nase verkleben. Am schonendsten ist eine Nasendusche, wie ich sie Ihnen am vergangenen Freitag beschrieben habe.
Damit können Sie Ihre Nase mehrmals am Tag mit leichtem Salzwasser durchspülen. Nasenduschen bekommen Sie ebenso wie fertige Spüllösungen in der Apotheke. Ist keine Spüllösung zur Hand, machen Sie eine Nasenspülung so: 1 Tl Salz in einem halben Liter lauwarmem Wasser auflösen, in die Nasendusche oder ein Kännchen mit einer spitzen Tülle geben. Den Kopf schräg halten, das Salzwasser in das obere Nasenloch gießen und hochziehen. Das löst den Schleim und reinigt die Nase. Dann das andere Nasenloch behandeln.