Nasenspülung gegen Heuschnupfen und Allergien
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 31. März 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
gestern berichtete ich Ihnen, wie Sie sich als Heuschnupfen-Geplagte(r) jetzt in der Pollen-Flugzeit über die Runden helfen können. Leser Karl-Peter steuerte noch einen Tipp aus seiner Erfahrung bei: „Regelmäßige Nasenspülungen mit Salz helfen Ihnen, die lästigen Pollen wieder aus der Nase hinaus zu spülen, bevor sie Unheil anrichten können." Sie können sich diese Nasenspülungen selbst anmischen (1 TL Salz auf 1 l lauwarmes Wasser) oder fertig in der Apotheke kaufen (z. B. Emser Nasenspülung).
Bei der Atmung übernimmt die Nase eine zentrale Rolle. Sie reguliert den Luftstrom, den Feuchtigkeitsgehalt und die Temperatur der Atemluft. Zugleich filtert sie eingeatmete Schmutzpartikel aus und sorgt dafür, dass diese sich nicht in den Atemwegen festsetzen können. Doch die Probleme für die Nase nehmen zu: Häufig auftretende Allergien oder „innere Baumängel" wie z.B. eine zu enge Nasenklappe erschweren die Arbeit für das Riechorgan deutlich.
Eine völlig verstopfte Nase oder eine trockene Nasenschleimhaut sind mögliche, unangenehme Auswirkungen. Ist die Nasenatmung behindert, kann durch die Nase nicht genügend Luft aufgenommen werden. Die Betroffenen gehen automatisch zur Mundatmung über. Dann jedoch wird die Atemluft nur unzureichend erwärmt und befeuchtet, und Schadstoffe können nicht ausgefiltert werden. Das belastet Bronchien und Rachen.
Um ihre Arbeit zu tun, brauchen unsere sechs Millionen Riechzellen eine freie Nase. Um Allergene und Staub zu entfernen und eine Entzündung oder Schwellung der Nasenschleimhaut zu vermeiden oder zu lindern, helfen tägliche Nasenspülungen. Jetzt ist es vor allem wichtig, die Nase feucht zu halten und Pollen regelmäßig auszuspülen. Mit einer speziellen Nasendusche aus der Apotheke ist das ganz einfach durchzuführen: Die Spüllösung läuft zum einen Nasenloch hinein und zum anderen wieder heraus. Pollen, Bakterien und Viren werden herausgespült, die Nasenschleimhaut schwillt ab und wird intensiv und nachhaltig befeuchtet. Auch die Nervenendungen der Riechzellen sind nun wieder frei und können arbeiten.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb