Myome: Meist wachsen die Gewebsknoten ganz langsam
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Myome
vom 29. Juli 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
Bemerkbar können sich Myome durch verstärkte Regelblutungen und und/oder Bauchweh im Unterleib während der Menstruation machen. Manchmal fühlen sich die Frauen auch unerklärlich matt und leiden unter einem Eisenmangel im Blut. Die Art der Beschwerden hängt von der Richtung ab, in die sie wachsen:
- Manche drücken beispielsweise auf den Darm oder das Harnsystem und verursachen hier an Ort und Stelle Schmerzen oder Funktionsstörungen wie Probleme beim Wasserlassen.
- Wachsen die Myome in die Bauchhöhle hinein, können sie auf die Eierstöcke drücken und für ziehende Bauchkrämpfe sorgen.
- Ragen die Geschwulste in die Gebärmutter hinein, stören sie oft den Zyklus. Die Gebärmutter zieht sich krampfartig zusammen und versucht so, die Myome loszuwerden - allerdings erfolglos.
- Myome regen die Gebärmutter an, mehr Schleimhaut zu bilden, diese kann mit stärkeren Monatsblutungen reagieren.
- Zu einem besonderen Problem können sie für Frauen mit Kinderwunsch werden, denn nicht selten haben größere Myome das Risiko für Unfruchtbarkeit oder eine Fehlgeburt im Schlepptau. Eine bereits befruchtete Eizelle kann sich unter Umständen nur schwer in der Gebärmutterschleimhaut einnisten oder wieder abgestoßen werden.
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