Mit Zimmerpflanzen schaffen Sie ein gesundes Raumklima
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 21. Februar 2012, 10:00 Uhr
GNL5356
Zimmerpflanzen sind nicht nur hübsch anzusehen, sie erfüllen auch sehr praktische und gesundheitsförderliche Funktionen. Besonders in der kalten Jahreszeit ist die Luft in unseren Räumen viel zu trocken, Staub und Keime wirbeln umher, Giftstoffe werden nicht regelmäßig abtransportiert, da wesentlich weniger gelüftet wird, als in den Sommermonaten. Mit Zimmerpflanzen können Sie dieses Manko ein Stück weit ausgleichen. Sie regulieren die Luftfeuchte auf natürliche Weise, da sie über ihre Blätter neben Sauerstoff auch Wasserdampf ausscheiden.
Die grünen Zimmergenossen leisten jedoch noch mehr: Sie können regelrecht Schadstoffe aus der Luft herausfiltern, z.B. Formaldehyd, dass zwar längst verboten ist, aber immer noch in unseren Wohnräumen herumwabert.
Besonders fleißige „Entgifter" sind Birkenfeigen, Aralie, Efeutute, Grünlilie und Philodendron.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Rainer Seifert (21.02. 2012 19:28 Uhr):
Ob die Zimmerpflanzen wirklich gesund sind, hängt auch von der Hygiene ab. Als meine Frau noch im RKI arbeitete hat ein Professor sich aus den Zimmern Proben von Pflanzen in Hydrokultur geholt und diese auf Keime untersucht. Da meine Frau das Wurzelgeflecht immer wieder unter fließend Wasser gespült hat, fand er bei ihren Pflanzen nichts Bedeutendes. In anderen Zimmern wurde er jedoch massiv fündig, nämlich, wenn das Wasser so gut wie nie erneuert wurde. Er hat auf die Gesundheitsgefahren hingewiesen, damit jedoch auch Widerspruch von Kollegen erhalten. Aber im Zweifel sollte man doch vorsichtig sein. Es macht ja auch keine Freude, wenn es aus den Töpfen schon müffelt.
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