Mit meinen 5 Tipps erhalten Sie die Gesundheit Ihrer Füße
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 6. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
1. Regelmäßig kontrollieren!
Untersuchen Sie Ihre Füße täglich auf Veränderungen - besonders die Zehenzwischenräume und die Fußsohlen. Hierzu können Sie einen Spiegel benutzen oder Angehörige um Hilfe bitten.
2. Sorgfältig sein!
Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Baden und Duschen gründlich ab. Wichtig ist es, zwischen den Zehen besonders gründlich vorzugehen. Am besten eignet sich ein weiches Handtuch, um die empfindliche Haut zu schonen.
3. Vorsicht walten lassen!
Benutzen Sie für die heimische Fuß- und Nagelpflege nie scharfe oder spitze Gegenstände, wie Hornhautraspel oder Nagelzangen. Sie sollten ausschließlich mit stumpfen Feilen oder Bimssteinen arbeiten. Schneiden Sie Ihre Nägel außerdem nicht zu kurz. So vermeiden Sie das Einwachsen des Nagels.
4. Ausreichend pflegen!
Um Risse, Verhornungen und trockene Haut zu vermeiden, sollten Sie Ihre Füße regelmäßig mit speziellen medizinischen Pflegeprodukten eincremen. Hierfür werden in der Apotheke Präparate speziell für Diabetiker angeboten (etwa Allpresan diabetic Fuß-Schaum-Creme). Die Pflege mit fünf oder zehn Prozent Urea stabilisiert die Schutzfunktion der Haut und spendet viel Feuchtigkeit. Fußpflegeprodukte für Diabetespatienten sind optimal auf die Bedürfnisse ihrer Haut abgestimmt. Zum Beispiel braucht Diabetikerhaut sehr viel Feuchtigkeit. Harnstoff (Urea) hilft der Haut, Feuchtigkeit wieder anzureichern und vor allem, diese auch zu speichern. Viele normale Pflegeprodukte haben einen für diesen Fall zu hohen Fettanteil, der die Poren regelrecht verstopft. Unter dem Fettfilm entsteht dann ein Wärmestau, die Haut quillt auf und wird wiederum durchlässiger für Keime, Pilze und Bakterien.
5. Veränderungen ernst nehmen!
Suchen Sie bei allen Veränderungen wie Rissen, Schwellungen oder Verletzungen einen Arzt oder Podologen auf.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Harald Tritthart (06.01. 2010 09:57 Uhr):
als Diabetiker sollte ich mich viel bewegen. Nun habe ich im Fersenbereich eine kleine Schwellung bekommen, die beim gehen Schmerzen im Archillessehnenansatz verursacht. Was kann ich dagegen tun?
Antworten