Mit diesen Entspannungsmethoden finden Sie zu mehr Gelassenheit
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 9. August 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Yoga: Diese beliebte Methode vereinbart effektive körperliche Übungen mit innerer Einkehr. Sie kommt aus Indien und dient dort im religiösen Zusammenhang dem Ziel, Erleuchtung zu erlangen. Es gibt verschiedene Yoga-Schulen, die auch in Deutschland angeboten werden - etwa Hatha- oder Kundalini-Yoga. Phasen der Entspannung, der Meditation und Atemübungen werden mit körperlichen Übungen und Haltungen kombiniert. Sie sollten die Einheiten unter Aufsicht eines erfahrenen Lehrers erlernen und dann täglich mindestens 15 Minuten durchführen.
Progressive Muskelentspannung: Dies ist eine gezielte Entspannungstechnik, die auf den amerikanischen Neurophysiologen Edmund Jacobson zurückgeht. Verschiedene Muskelpartien werden angespannt und wieder entspannt. Dadurch löst sich die Muskulatur mehr und mehr. Das führt letztendlich auch zu einer tiefen Entspannung von Seele und Rücken.
Autogenes Training: Durch inneres Vorsprechen von Formelsätzen (Autosuggestion) wie „Ich bin ganz ruhig" oder „Meine Arme sind ganz schwer" werden innere Bilder hervorgerufen. Das formelartige Wiederholen solcher Gedanken führt dazu, dass die Gedanken nicht abschweifen. Sie entwickeln dadurch ein verstärktes Körperbewusstsein. Die Konzentration auf Ihren Körper kann Sie zu einer tiefen Entspannung führen. Sie lernen, das Empfinden von Wärme und Schwere sowie den Atemfluss zu steuern. Sie sollten Autogenes Training über einige Wochen unter erfahrener Anleitung lernen. Danach können Sie die Übungen regelmäßig oder nach Bedarf für sich selbst anwenden.
Tai Chi (Schattenboxen): Dies ist eine asiatische Bewegungskunst. Die Energie der Langsamkeit verbindet fließende Bewegungen mit einer Philosophie der Friedfertigkeit Es handelt sich um eine Folge von langsamen Bewegungen, die je nach Schule etwas anders ausfallen. Der Körper soll dabei entspannt sein, die Konzentration auf die Bewegungen und die eigene innere Energie - das Chi - in den Mittelpunkt stellen. Sie sollten die Bewegungen täglich etwa 20 bis 30 Minuten durchführen. Vorher sollten Sie sich 20 Minuten aufwärmen.
Qigong: Diese Methode ist ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Danach fließt die Lebensenergie in Leitungsbahnen, den Meridianen, durch den Körper. Ist der Fluss blockadefrei, kann die Energie ungehindert fließen. Gibt es Blockaden, entstehen Störungen wie Verspannungen und Rückenbeschwerden. Qigong harmonisiert das Chi, löst damit Blockaden und Verspannungen auf. Sie arbeitet mit einer tiefen Atmung, geistiger Konzentration und langsamen Bewegungsabläufen. Zweimal täglich sollten Sie diese Übungen für 20 bis 30 Minuten machen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Christel Künster (09.08. 2011 11:25 Uhr):
Guten Tag, ich vermisse in Ihrem obigen Beitrag zu den Entspannungsmethoden die Methode Reiki. Ich praktiziere diese Form der Tiefenentspannung seit langem in meiner Reiki-Praxis mit Erfolg. Die Menschen berichten, dass sie sich mehr in ihrer Mitte fühlen und insgesamt ausgeglichener und gelassener sind. Das wirkt sich natürlich auch auf das körperliche Empfinden aus. Mit besten Grüßen Christel Künster
Antworten- Antwort von Sepia Elisabeth (21.08. 2011 09:29 Uhr):
Ich kann dem Artikel von Frau Künster nur beipflichten. Reiki ist Entspannung pur und hilft dem Körper die Ursachen zu heilen. Viele liebe Grüße Elisabeth Sepia
- Antwort von Sepia Elisabeth (21.08. 2011 09:29 Uhr):