Misteltee: Geheimtipp gegen leichte nervöse Herzbeschwerden
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 12. September 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Die Mistel ist als Naturheilmittel in Form von Tee, Pulver, Tropfen, Saft, Tinktur und homöopathische Verdünnung rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Diese Zubereitungsformen werden hauptsächlich gegen Herzstörungen, zur Normalisierung des Blutdrucks und gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt, aber auch zur Nervenstärkung eingesetzt. Zusammen mit Weißdorn, Knoblauch oder Hopfen wird die Mistel älteren Menschen als Stärkungsmittel angeboten. Die anregende Wirkung auf Herz- und Kreislauf ist bislang wissenschaftlich nicht hinreichend erforscht.
Einen herzstärkenden Tee bereiten Sie sich so zu: Ein bis zwei Teelöffel des getrockneten Mistelkrauts mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und etwa eine Viertelstunde ziehen lassen. Dreimal täglich eine Tasse Tee trinken. Kaltangesetzter Misteltee: Zwei bis drei gehäufte Kaffeelöffel kalt mit einem Viertelliter Wasser übergießen und 10 bis 12 Stunden ziehen lassen. Mehrmals umrühren. Abseihen und etwas erwärmen. Zweimal täglich eine Tasse trinken.
Von der Tinktur werden ein bis vier Milliliter täglich empfohlen. Vom Mistelpulver sollen dreimal täglich eine Messerspitze zur Blutdrucksenkung eingenommen werden.